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EYSCHACHEN: Kanton kauft Armasuisse-Areal für 5,1 Millionen

Der Urner Regierungsrat musste sein Angebot für das Armasuisse-Areal im Eyschachen nach oben anpassen. Nun geht es an die Suche nach Firmen, die im Altdorfer Gewerbe- und Industriequartier dereinst bis zu 2500 Arbeitsplätze schaffen sollen.
Das Gebiet Eyschachen in Altdorf. (Bild: Corinne Glanzmann)

Das Gebiet Eyschachen in Altdorf. (Bild: Corinne Glanzmann)

Carmen Epp

carmen.epp@urnerzeitung.ch

Anfang Jahr hat die Armasuisse ihre 55000 Quadratmeter grosse Parzelle im Altdorfer Eyschachen zum Verkauf ausgeschrieben (unsere Zeitung berichtete). Das Gebiet mit einem Richtpreis von 4,7 Millionen Franken stiess auf grosses Interesse. Mehr als 30 Mal wurden die Verkaufsunterlagen bei der Armasuisse angefordert, sieben Offerten gingen ein. Darunter auch eine aus dem Kanton Uri, dem bereits die andere Hälfte des Gebiets Eyschachen gehört.

Nach der Offertöffnung hat die Armasuisse dem Kanton Uri mitgeteilt, dass mehrere Angebote eingegangen seien und dass das Höchstangebot bei 5,1 Millionen Franken liege, wie es in einer Mitteilung heisst. Der Urner Regierungsrat habe daraufhin beschlossen, sein Vorkaufsrecht auszuüben und das Gebiet zu diesem Preis zu kaufen.

Mit dem Kauf des Areals setze der Regierungsrat ein starkes Zeichen zur langfristig ausgerichteten Umsetzung des Entwicklungsschwerpunkts Urner Talboden im Gebiet Eyschachen. Die Baubewilligung für die Erschliessung des Gebiets Eyschachen liegt vor. Das Areal hat eine verbindliche Planungssicherheit und steht für Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe bereit. «Damit werden ideale Voraussetzungen für Urner Betriebe und ansiedlungsinteressierte Unternehmen geschaffen», wie es in der Mitteilung weiter heisst.

Eyschachen kann nun aktiv vermarktet werden

Gemäss Quartiergestaltungsplan stehen im Eyschachen rund 83000 Quadratmeter für Neubauten zur Verfügung. Damit besitzt das Gebiet nach Berechnungen des Kantons Potenzial zur Ansiedelung von bis zu 2500 Arbeitsplätzen.

Wer diese Arbeitsplätze dereinst schaffen soll, ist noch nicht klar. Bisher wurde das Gebiet unter dem Titel «Werkmatt Uri» eher passiv vermarktet, wie Volkswirtschaftsdirektor Urban Camenzind auf Anfrage sagt. Mit dem deutschen Unternehmen Kässbohrer hat sich ein möglicher Interessent bereits gemeldet. «Nachdem nun Rechts- und Planungssicherheit besteht, können wir auch aktiv auf die Suche gehen nach interessierten Firmen, die sich im Eyschachen ansiedeln können», sagt Camenzind. «Wir sind froh, dass es nun endlich vorwärtsgehen kann.»

Um eine mögliche Zusammenarbeit abzuklären, würde die Regierung gerne auf die anderen Mitbieter um den Eyschachen zugehen – laut Auskunft von Armasuisse sieben am Stück. Die Kontaktdaten der Mitbietenden gibt Armasuisse jedoch nicht bekannt, weder gegenüber den Medien noch dem Kanton. «Die Armasuisse lässt den Mitbietenden aber ausrichten, dass wir Interesse hätten an einer Kontaktaufnahme», sagt Camenzind.

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