FACHSTELLE: Der Schuldenfalle wird der Kampf angesagt

Was tun, wenn man in einen finanziellen Engpass geraten ist? Im Kanton Uri bietet eine neue Fachstelle ab 1. Juli professionelle Hilfe an.

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Christine Herrscher leitet die neue Fachstelle. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Christine Herrscher leitet die neue Fachstelle. (Archivbild Sven Aregger/Neue UZ)

Wer vor einem Schuldenberg steht, sollte sich nicht scheuen, rasch Rat und Hilfe zu suchen. Je länger man wartet, umso schwieriger und unübersichtlicher wird die Situation. Doch ebenso wichtig ist es, am richtigen Ort Hilfe zu holen. Im Kanton Uri nimmt am 1. Juli die Fachstelle Schuldenfragen ihre Arbeit auf. Diese Institution war im Familienbericht gefordert worden, den die Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion Uri erarbeitet hat. Die Gesundheits-, Sozial- und Umweltdirektion hat nun mit der Gemeinde Altdorf eine Vereinbarung zur Führung der Fachstelle Schuldenfragen abgeschlossen. Diese steht unter der Leitung von Christine Herrscher.

Zunehmende Verschuldung
Schweizweit steigt die Zahl verschuldeter Menschen, besonders Jugendliche sind betroffen. Es wird zunehmend auf Kredit konsumiert, und der leichte Zugang zu Kreditkarten, Ratenkrediten sowie verlockende Leasing- oder Handyverträge sind oft der erste Schritt auf dem Weg in die Schuldenfalle. Verstrickt in Betreibungen, Pfändungen und schlecht beraten durch fragwürdige Sanierer wissen sich viele nicht mehr zu helfen. Post wird nicht mehr geöffnet, Raten werden nicht mehr bezahlt, und der Kopf wird einfach in den Sand gesteckt. «Wer verschuldet ist, hat unabhängig von den Verschuldungsursachen Anspruch auf eine qualifizierte Beratung», heisst es in den Grundsätzen des Dachverbands Schuldenberatung, dem die Gemeinde Altdorf angehört. Am Anfang einer Schuldenberatung steht immer der Überblick über den Umfang und die Ursachen der Verschuldung.

red

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Urner Zeitung.