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FASNACHT: Die närrischen Tage in Uri sind eröffnet

Lautstark haben die Fasnächtler in den Urner Gemeinden das Zepter übernommen. In Altdorf liessen sie mit Pauken, Trommeln, Posaunen und Trompeten das Telldenkmal erzittern.
Markus Zwyssig
Jetzt geben die Fasnächtler den Ton an. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 7. Februar 2018))

Jetzt geben die Fasnächtler den Ton an. (Bild: Urs Hanhart (Altdorf, 7. Februar 2018))

Markus Zwyssig

markus.zwyssig@urnerzeitung.ch

Matrosen auf hoher See, ganz viele Migros-Wichtel, die Biene Maya, Charlie Chaplin im Multipack, die Ritter der Kokosnuss mit viel Gepäck, Teufel mit blinkenden Hörnern, schöne Prinzessinnen und grimmige Gestalten: Die Narren haben sich für eine farbenfrohe Fasnachtseröffnung gestern Abend im Urner Hauptort einiges einfallen lassen. Diesem Moment hatten die Fasnächtler lange entgegengefiebert. Gestern konnten sie nun endlich zeigen, an welchen Sujets sie im Stillen gewerkelt hatten.

Hunderte Fasnächtler zogen aber auch in den anderen Urner Gemeinden mit dem Katzenmusikmarsch durch Strassen und Gassen: «Yseri Müüsig, Chatzämüüsig!» war der Leitspruch der Narren, die mit Pauken, Trommeln, Trompeten und Posaunen den alt bekannten Marsch aus der Franzosenzeit spielten.

Pizzabäcker, Gardisten und eine venezianische Gondel

Ganz dem südlichen Nachbarland verschrieben haben sich über die Fasnachtstage die Schattdorfer. «Bella Italia» heisst das Motto der närrischen Zeit. Da gab es viele Pizzabäcker, römische Gardisten und Gladiatoren. Nebst traditionellen Fasnachtsfiguren gab es sogar eine venezianische Gondel zu sehen.

So viele Menschen wie noch selten waren gestern als aktive Fasnächtler oder als Zuschauer im Urner Hauptort, aber auch in vielen anderen Urner Gemeinden unterwegs. Dazu beigetragen hat sicherlich auch das zwar kalte, aber trotzdem weitgehend trockene Wetter. Nur vereinzelt fielen da und dort ein paar Schneeflocken. Eindrücklich war die Szenerie einmal mehr rund ums Telldenkmal. Die vielen Fasnächtler sorgten beim Katzenmusikmarsch für einen Rhythmus, der nicht nur den Katzenmusikern, sondern auch den Zuschauern durch Mark und Bein geht. Zum Schluss schien es fast, als hätten sogar Wilhelm Tell und Sohn Walterli auf dem Denkmal mitgewippt. Eines ist gewiss, die Narren haben seit gestern Abend den Kanton Uri fest im Griff.

«Das Schönste finde ich, dass ich an der Fasnacht alle meine Kollegen treffe.» Matthias Furrer, Schattdorf (Bild: Urs Hanhart/UZ)

«Das Schönste finde ich, dass ich an der Fasnacht alle meine Kollegen treffe.» Matthias Furrer, Schattdorf (Bild: Urs Hanhart/UZ)

«Alle können mitmachen, und die Katzenmusik spielt den Marsch rassig.» Annalise Geisser, Schattdorf (Bild: Urs Hanhart/UZ)

«Alle können mitmachen, und die Katzenmusik spielt den Marsch rassig.» Annalise Geisser, Schattdorf (Bild: Urs Hanhart/UZ)

«Ich bin das erste Mal beim Eintrommeln dabei und finde es einfach cool.» Simon Heinzer, Altdorf (Bild: Urs Hanhart/UZ)

«Ich bin das erste Mal beim Eintrommeln dabei und finde es einfach cool.» Simon Heinzer, Altdorf (Bild: Urs Hanhart/UZ)

«Ich bin stolz, wie bereits mein Vater vor 15 Jahren die Fasnacht hier leiten zu dürfen.» Stefan Broger, Zunftmeister Fröschezunft Seedorf (Bild: UZ)

«Ich bin stolz, wie bereits mein Vater vor 15 Jahren die Fasnacht hier leiten zu dürfen.» Stefan Broger, Zunftmeister Fröschezunft Seedorf (Bild: UZ)

«Die Liebe zur fünften Jahreszeit wurde mir quasi in die Wiege gelegt.» Karin Shortiss, Flüelen (Bild: UZ)

«Die Liebe zur fünften Jahreszeit wurde mir quasi in die Wiege gelegt.» Karin Shortiss, Flüelen (Bild: UZ)

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