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FC Altdorf zieht Volksinitiative in Erwägung

Der FC Altdorf gibt sich kämpferisch: An der ausserordentlichen Versammlung am Freitagabend wurde klargemacht, dass der Verein das Nein des Gemeinderats zum Kunstrasenprojekt nicht einfach so hinnehmen will.
Philipp Zurfluh
Der FC Altdorf pocht weiter auf eine Umrüstung der Suworowmatte von Natur- auf Kunstrasen. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 15. Oktober 2017)

Der FC Altdorf pocht weiter auf eine Umrüstung der Suworowmatte von Natur- auf Kunstrasen. (Bild: Urs Hanhart, Altdorf, 15. Oktober 2017)

Wir stehen weiterhin für das Kunstrasenprojekt ein und werden alles dafür tun, dass die Umnutzung von Natur- auf Kunstrasen Realität wird.» Yves Althaus, Präsident des FC Altdorf, lässt sich vom «unangenehmen und überraschenden» Entscheid des Altdorfer Gemeinderats nicht entmutigen. An der knapp zweistündigen ausserordentlichen Versammlung des FCA gestern Abend in der Aula Hagen wurden rund 80 anwesende Mitglieder informiert.

Danach entstand eine angeregte und trotzdem sachliche Diskussion. Max Büeler aus Altdorf sagte: «Ich verstehe nicht, warum der FC Altdorf für den Hochwasserschutz aufkommen muss.» Dies liege in der Verantwortung des Kantons oder der Gemeinde. Ein weiteres Mitglied fragte, warum die Vorlage nicht einfach vors Volk komme. «Weil der Gemeinderat diese Vorlage nicht unterstützt, wir können nicht dahinterstehen», sagte Gemeinderat Bernhard Schuler.

«Vor vollendete Tatsachen gestellt»

«Wir sind enttäuscht von der Vorgehensweise des Gemeinderats, dass er uns vor vollendete Tatsachen gestellt hat», so Althaus. Er sehe keine Möglichkeit, dass sich der Gemeinderat nochmals gesprächsbereit zeige. «Wir werden jetzt unsere politischen Möglichkeiten ausschöpfen und ein Wiedererwägungsgesuch zur erneuten Prüfung eines Kunstrasens stellen», gab sich Althaus kämpferisch. Sollte dieses vom Gemeinderat abgeschmettert werden, sei die Lancierung einer Gemeindeinitiative der nächste Schritt.

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