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FC Schattdorf bezwingt Favorit Emmen

Der FC Schattdorf siegt mit 4:2 gegen die bislang ungeschlagenen Luzerner. Damit können sich die Urner im Tabellenmittelfeld etablieren. Ramon Scheiber stellt erneut seine Skorerqualitäten unter Beweis.
Tim Häfliger
Ramon Scheiber erzielte für Schattdorf zwei Tore. (Bild: Ronny Arnold)

Ramon Scheiber erzielte für Schattdorf zwei Tore. (Bild: Ronny Arnold)

Beide Teams wollten ihre Serien fortsetzen: Schattdorf seine Siegesserie, der SC Emmen gar seine Serie der Ungeschlagenheit in der 2. Liga regional. Dementsprechend stiegen beide Teams mit viel Selbstvertrauen ins Spiel. Die Gäste aus Luzern erwischten den besseren Start, konnten sich jedoch keine zwingenden Torchancen erarbeiten. So war es einmal mehr Ramon Scheiber (26.), der das Heimteam nach schöner Vorarbeit von Noah Senn in Front brachte. Die Führung war nicht unverdient, hatte doch Scheiber bereits einige Minuten zuvor eine gute Chance.

In der Folge hatte Emmen mehr Spielanteile, Schattdorf mehr Chancen. So kam es nicht überraschend, dass Joachim Gisler auf 2:0 (38.) stellte. Nach einem Schuss von Noah Senn und einer ungenügenden Abwehr, war Gisler zur Stelle. Die Führung ging in dieser Höhe in Ordnung, hätte doch Gisler vor der Pause mit einem Kopfball gar auf 3:0 erhöhen können.

Emmen reagiert mit einem Doppelwechsel

Wer den Tabellenführer aus Emmen bereits abgeschrieben hatte, lag falsch. Die Gäste reagierten in der Pause mit einem Doppelwechsel, um für mehr Torgefahr zu sorgen. Die Luzerner kamen entschlossen aus der Pause, waren gewillt, sofort den Anschlusstreffer zu erzielen. Schattdorf geriet vermehrt unter Druck und konnte sich nur noch selten befreien. Es war jedoch wieder Scheiber, der die erste Chance des zweiten Umgangs hatte, jedoch nicht reüssierte. Nun kamen auch die Emmer vermehrt zu Chancen. Sie versuchten ihr Glück vielfach mit langen Bällen über die Aussenpositionen. Zuerst konnte Philipp Zurfluh in extremis klären, danach war Goalie Yannick Arnold mit einer guten Parade zur Stelle. In der 60. Minute war der Bann gebrochen, Emmen konnte auf 2:1 verkürzen. Zuerst war Goalie Arnold zur Stelle, gegen den Nachschuss von Barbarez war er allerdings machtlos.

Dieser Treffer schien den Gästen zusätzlichen Schwung zu verleihen. Das augenfällige 2:2 fiel in der 73. Minute durch den eingewechselten Veseli mittels Kopfball. Das Spiel wurde zunehmend intensiver und Schattdorf suchte auch wieder vermehrt die Offensive. Der Druck von Emmen war nicht mehr ganz so hoch, die Aufholjagd hatte seine Spuren hinterlassen. Das Heimteam wollte es nochmals wissen, wurde von den lautstarken Fans angetrieben. So konnte Ramon Scheiber, nach schöner Flanke des eingewechselten Patrik Stampfli, zur 3:2-Führung (82.) einnicken. Für Scheiber war es im 9. Spiel der 11. Treffer!

90 Minuten lang dem Favoriten Paroli geboten

Emmen versuchte nochmals zu reagieren, blieb in der Folge allerdings weitgehend harmlos. Schattdorf hatte eine weitere Möglichkeit durch Simon Wipfli, sein Schuss verfehlte das Ziel aber knapp. In der 90. Minute setzte Robin Mahrow mit dem 4:2 dann den Schlusspunkt unter eine spannende und abwechslungsreiche Partie. Der Sieg der Schattdorfer geht durchaus in Ordnung, boten die Einheimischen doch dem Favoriten aus Emmen über die ganze Spielzeit Paroli. Die Siegesserie der Schattdorfer findet damit seine Fortsetzung, während die Serie der Gäste ihr Ende fand. Mit diesem Sieg distanzierten die Urner die hintere Tabellenregion weiter. Sie belegen nun den 6. Tabellenplatz.

Schattdorf – Emmen 4:2 (2:0)
Grüner Wald. – 240 Zuschauer. – SR Ferreira. – Tore: 26. Scheiber 1:0. 39. Gisler 2:0. 60. Barbarez 2:1. 73. Veseli 2:2. 82. Scheiber 3:2. 92. Robin Mahrow 4:2. – Schattdorf: Yannick Arnold; Schürpf (66. Sandro Stampfli), Wirth, Heinzer, Zurfluh; Paul Arnold, Wyrsch (74. Wipfli), Noah Senn (75. Patrik Stampfli), Robin Mahrow; Gisler; Scheiber (87. Küttel). – Emmen: Bäuerle; Janssen, Vogel (87. Vogel), Rojas Arostegui Baumgartner; König; Krongrava (46. Zwimpfer), Nicolas Meier (63. Hadzic), Barbarez; Gashi (46. Veseli), Mesic.

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