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FC Schattdorf: Drei Urgesteine sagen leise Ade

Am Samstag um 18 Uhr bestreitet der FC Schattdorf das letzte Heimspiel in der 2. Liga regional. Letztmals auf der Sportanlage «Grüner Wald» für das Fanionteam im Einsatz stehen Ralph Bomatter, Raphael Imhof und Philipp Gisler.
Fabio Gisler
Bestreiten noch zwei Spiele mit dem Fanionteam des FC Schattdorf; von links: Ralph Bomatter, Raphael Imhof und Philipp Gisler. (Bild: PD)

Bestreiten noch zwei Spiele mit dem Fanionteam des FC Schattdorf; von links: Ralph Bomatter, Raphael Imhof und Philipp Gisler. (Bild: PD)

«Bestimmt die Stimmung im Team und in der Garderobe oder nach dem Spiel im Klubhaus», antworten die drei Fussballer unisono auf die Frage, was sie nach ihrem Rücktritt vom Aktivfussball am meisten vermissen werden. Da dieses tolle Umfeld die drei Eigengewächse über Jahre hinweg prägte und auch motivierte, fiel der Entscheid zum Rücktritt keinem leicht. Torhüter Raphael Imhof erklärt: «Ich hatte viele tolle Jahre, die ich nie vergessen werde. Ich werde nun meine Freizeit ein wenig flexibler gestalten und auch anderen Hobbys nachgehen. Für mich stimmt der Zeitpunkt für den Rücktritt.»

Auch für Captain Ralph Bomatter und Stürmer Philipp Gisler ist der zeitliche Aufwand der Hauptgrund für den Rückzug. Gisler und Imhof planen gar, die eine Zeit lang ohne Fussball auszukommen, eine Rückkehr zu den Schattdorfer Senioren schliessen sie aber nicht aus. Abwehrchef Bomatter hingegen will Fussballschuhe jedoch nicht ganz an den Nagel hängen: «Ohne Fussball geht bei mir nicht, so werde ich mich den Senioren anschliessen.»

Zusammen über 500 Spiele für den FC Schattdorf

Die drei Protagonisten prägten über Jahre hinweg den FC Schattdorf und kommen zusammen auf über 500 Spiele. Auf dem Platz waren sie jeweils wichtige Teamstützen, die Verantwortung übernahmen und speziell in den letzten Jahren dem doch jungen Urner Team einen wichtigen Rückhalt boten. Doch die Leistungen beschränken sich nicht nur aufs Spielfeld. Auch neben dem Platz waren die Teamältesten stets Vorbilder in Sachen Geselligkeit und so waren sie fast bei jeder Feier nach einem Sieg im Klubhaus lautstark mit dabei.

Siege und Feiern gehören denn auch zu als Highlights der Abtretenden. Für Philipp Gisler sind vor allem die beiden Aufstiege mit der ersten und der zweiten Mannschaft die schönsten Erinnerungen in seiner langen Spielzeit. Auch Ralph Bomatter sieht den Aufstieg in die 2. Liga regional im Sommer 2017 als Höhepunkt. Zusätzlich erinnert er sich gerne an den 4:1-Heimsieg gegen den späteren Aufsteiger aus Altdorf. Dieser Sieg und die anschliessende Feier ist vielen FCS-Fans bestimmt noch in bester Erinnerung. Im Gegensatz zu seinen Mitspielern sieht Torhüter Imhof die Höhepunkte vor allem im Cup. Einerseits sticht für ihn den IFV-Cupsieg 2011 heraus. Doch auch das folgende Hauptrundenspiel gegen den damaligen Super-League-Vertreter Lausanne und die einmalige Kulisse auf dem Sportplatz «Grüner Wald» wird für ihn immer etwas Besonderes bleiben.

Laufende Saison mit zwei Siegen abschliessen

Trotz dieser sportlichen Erfolge betonen alle, dass es vor allem auch die kleinen Dinge waren, die diese Zeit für sie so einzigartig machte. «Der Umgang unter den Mitspielern, die vielen gemütlichen Stunden im Clubhaus oder auch das kalte Bier nach einem Spiel in der Garderobe machen den FCS für mich so einzigartig», meint Philipp Gisler. Obschon die vielen Jahre mehrheitlich erfolgreich verliefen, mussten die drei Urner auch die negativen Seiten des Fussballs kennen lernen. Denn auch sie bleiben nicht von Verletzungen oder Abstiegen verschont. Schlussendlich überwiegt aber bei allen das positive Gefühl. Deshalb wünschen sich die drei Spieler, die laufende mit zwei Siegen gegen Gunzwil und Sursee II und abzuschliessen zu können und somit für einen perfekten Abschied zu sorgen.

Fussball, 2. Liga regional. Samstag: Schattdorf – Gunzwil (18.00).

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