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FDP-Landrat möchte Antworten zum Projekt Neue Axenstrasse

Theophil Zurfluh (FDP, Sisikon) stellt dem Urner Regierungsrat in seiner Interpellation diverse Fragen und will wissen mit welchen Massnahmen man dafür sorgen kann, dass Gewerbe und Pendler im Kanton Uri bleiben.
Philipp Zurfluh

Theophil Zurfluh weist in seiner Interpellation daraufhin, dass es in den vergangenen zehn Jahren jährlich mindestens ein bis zwei Steinschlagereignisse zur Sperrung der Axenstrasse geführt hätten. Durch diese Ereignisse habe die Axenstrasse jeweils bis zu zwei Wochen gesperrt werden müssen. «Der Steinschlag vom 28. Juli aus dem Gumpischtal verdeutlicht einmal mehr, welches gewaltige Gefahrenpotenzial über der offenen Axenstrasse herrscht», sagt Zurfluh. Der Steinschlag habe zur Folge, dass die wirtschaftlich sehr wichtige Strassenverbindung nach Schwyz und in den Grossraum Zürich für mindestens acht Wochen gesperrt werden müsse.« Für sehr viele Pendler als auch Unternehmer bedeutet das, dass der Zeitaufwand sehr gross wird um an den Arbeitsplatz zu gelangen und für Güter einen Umweg von 100 Kilometer gefahren werden muss», sagt der FDP-Landrat weiter.

Dei Bauzeit des Projekts Neue Axenstrasse – mit Morschacher Tunnel und Sisikoner Tunnel – betrage zirka 10 Jahre. «Die Behandlung der vier Einsprachen vor Bundesverwaltungsgericht und Bundesgericht schieben den Baubeginn auf unbestimmte Zeit weiter nach hinten», ergänzt der FDP-Landrat.

Theophil Zurfluh möchte vom Regierungsrat folgende Fragen beantwortet haben:

  1. Welche mittelfristigen Massnahmen sind geplant, damit Gewerbe und Pendler trotz häufiger langer Axenstrasse-Sperrungen, weiterhin im Kanton Uri bleiben?
  2. Welche Projektanpassungen im südlichen Tunnelportal beim Gumpisch müssen wegen dem riesigen Steinschlagpotenzial zusätzlich ergriffen werden?
  3. Mit welchen zeitlichen Verzögerungen muss man infolge Plananpassungen bei den Sicherungsmassnahmen rechnen?
  4. Das aufliegende Projekt Neue Axenstrasse kann auch in Etappen realisiert werden. Ist ein Vorziehen der ersten Etappe Umfahrung Sisikon mit dem Sisikoner Tunnel technisch und verfahrensmässig möglich?
  5. 1995 wurde durch das Nein des Kantons Schwyz zum Fronalptunnel das Projekt aus dem genehmigten generellen Nationalstrassen-Programm gekippt. Kann das durch die verzögerungstaktischen Einsprachen bis vor Bundesgericht beziehungsweise durch eine neue Projektanpassung wieder geschehen?

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