FDP und SVP wollen, dass Uri eine Standesinitiative einreicht

Die beiden Landratsfraktionen FDP und SVP fordern den Urner Regierungsrat auf, dass er sich auf nationaler Ebene für eine vorgezogene bauliche Lösung im Gebiet Gumpisch einsetzt. 

Philipp Zurfluh
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Wegen Steinschlag im Gumpischtal war die Axenstrasse zwischen Flüelen und Sisikon vom 28. Juli bis zum 13. September und vom 2. bis 12. Oktober gesperrt. «Bei längeren, intensiven Regenfällen msus wieder mit einem Murgang gerechnet werden. Es ist daher dringend angezeigt, dort Massnahmen zu ergreifen, um ein nachhaltiges und sicheres Befahren dieser Stelle möglich zu machen», heisst es in der Motion der FDP- und SVP-Landratsfraktion.

«Sofortige und griffige Massnahmen»

Die Ereignisse in den vergangenen Wochen hätten aufgezeigt, dass im Gebiet Gumpisch nicht zugewartet werden könne, bis allenfalls im Zuge des Projekts A4 neue Axenstrasse dort Massnahmen ergriffen werden können. «Es braucht vielmehr sofortige und griffe Massnahmen, wie im Jahr 1992, als im Gebiet Ölberg innert 8 Monaten ein Tunnel gebaut werden konnte, um eine gefährliche Stelle zum unterfahren», schreiben die Fraktion in der Motion.

Die unterzeichnenden Landräte fordern den Regierungsrat auf, von der Bundesverfassung Gebrauch zu machen und den Eidgenössischen Räten folgende Standesinitiative einzureichen: Es sei ein Beschluss zu fassen, wonach unverzüglich an der Axenstrasse im Gebiet Gumpisch bauliche Massnahmen auszuführen seinen, um dort die Sicherheit wieder zu gewährleisten.