FDP Uri will ein Dreierticket für die Regierung

Die FDP Uri will ihre bisherigen drei Sitze im Regierungsrat halten, dies mit Urs Janett und Roger Nager sowie Georg Simmen, der als offizieller neuer Kandidat vorgeschlagen wird. Janett soll zudem Landesstatthalter werden.

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Georg Simmen will neuer Regierungsrat werden. (PD)

Georg Simmen will neuer Regierungsrat werden. (PD)

(zf) «Die Geschäftsleitung der FDP Uri ist überzeugt, mit den zwei bisherigen Regierungsräten Landammann und Baudirektor Roger Nager und Finanzdirektor Urs Janett sowie dem neuen Kandidaten Landrat Georg Simmen über ein gutes Kandidatenportfolio zu verfügen», schreibt die FDP Uri in einer Medienmitteilung. Die beiden bisherigen Regierungsräte hätten in der vergangenen Legislatur in ihren Direktionen viel bewegt und sehr gute Arbeit abgeliefert. Nach dem Rücktritt der bisherigen Regierungsrätin Barbara Bär stellt sich der 45-jährige Landrat Georg Simmen aus Realp zur Wahl. Er gehört seit 10 Jahren dem Urner Landrat an, ist aktuell als Talschreiber der Korporation Ursern tätig und verfügt über das Urner Anwalts- und Notariatspatent. «Durch seine Tätigkeit in verschiedenen Gremien und Vereinen hat er sich das nötige Rüstzeug geholt, um dem Amt als Regierungsrat gewachsen zu sein», so die FDP.

Urs Janett soll Landesstatthalter werden

Turnusgemäss soll der aktuelle Landesstatthalter Urban Camenzind (CVP) bei den Wahlen am 8. März 2020 Roger Nager als Landammann beerben. Entsprechend dem Wahlzeitpunkt und dem Wahlergebnis der vergangenen Regierungsratswahlen ist Urs Janett an der Reihe, als Landesstatthalter nachzurücken. Die Geschäftsleitung der FDP Uri schlägt deshalb vor, dass der Urner Finanzdirektor für dieses Amt zur Wahl vorgeschlagen werden soll.

FDP Uri setzt Gewerbereise fort

Für den kommenden Parteitag setzt die FDP Uri ihre Reise durch die Urner Gewerbelandschaft fort. Dieses Mal wir das EWA besucht. Die Parteiversammlung findet am 4. Dezember um 19.30 Uhr im Hauptgebäude der EWA AG an der Herrengasse 1 in Altdorf statt. Nach den ordentlichen Geschäften wird Werner Jauch, Vorsitzender der Geschäftsleitung des EWA, den Teilnehmern die aktuellen Herausforderungen des EWA etwas näherbringen. Mit einem Apéro soll der letzte Parteitag in diesem Jahr seinen gebührlichen Abschluss finden.