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Felsblöcke bedrohen Axenstrasse weiterhin

Die zwei Blöcke mit einer Fallhöhe von 500 Metern konnten nicht entfernt werden. Am Mittwoch wird weiter orientiert. Die Strasse bleibt zu.
Florian Arnold

Die Misere am Axen geht weiter: Nach erneuten Abklärungen am Dienstag kann die Strasse aus Sicherheitsgründen weiterhin nicht befahren werden. «Die absturzgefährdeten Steinblöcke am Axen konnten heute nicht entfernt werden», teilte das Astra am Dienstagabend mit. Seit Sonntag liegen zwei Blöcke in einer Rinne direkt oberhalb der Axenstrasse auf rund 1000 Metern Höhe (Fallhöhe rund 500 Meter). «Erst heute konnte die Dimension der beiden Blöcke festgestellt werden», so das Astra. Diese werden auf 300 und 200 Kubikmeter geschätzt, wiegen also über 1000 Tonnen.

Ein heruntergestürzter Felsbrocken unterhalb der Axenstrasse. (Bild: Astra)

Ein heruntergestürzter Felsbrocken unterhalb der Axenstrasse. (Bild: Astra)

Kontrollierte Sprengung brachte keinen Erfolg

Oberhalb dieser beiden Felsen liegt laut Astra eine grosse Ansammlung von weiteren Blöcken und losem Material. «Heute wurde versucht, durch kontrollierte Sprengungen die beiden Blöcke zu entfernen», heisst es in einer Mitteilung. «Dieser Versuch war leider nicht erfolgreich. Da die Blöcke in einer Rinne unterhalb des losen Gesteins liegen, kann das Gebiet aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden.» Am frühen Mittwochmorgen, 31. Juli, würden eine weitere Lagebesprechung stattfinden und das weitere Vorgehen definiert. «Das heisst, die Axenstrasse bleibt bis auf weiteres gesperrt und eine grossräumige Umleitung ist signalisiert», schreibt das Astra unmissverständlich.

Obwohl die Bahnlinie am Axen nicht betroffen ist, wirkt sich die Sperrung der Strasse auch auf die SBB aus. So musste der Betrieb der Bahnersatzbusse, der wegen der Bauarbeiten am Zugersee zwischen Flüelen und Brunnen installiert worden war, eingestellt werden. Um die Transportkette zu gewährleisten, lassen die SBB jedoch Extrazüge fahren. So endet die S2 von Norden herkommend abends nicht in Brunnen, sondern fährt weiter nach Sisikon und Flüelen, wie es auf Anfrage der SBB-Medienstelle heisst. Die Anschlüsse an Bus und Bahn in Flüelen seien so gewährleistet.

Eine Medienkonferenz des Astra ist auf Mittwoch, 31. Juli, 13.30 Uhr, angesetzt. Dort werden sich Experten zu Wort melden.

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