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FERNSEHEN: Gotthard-Tunnel wird in TV-Studio nachgebaut

Für den aufwendigen ZDF-Zweiteiler «Gotthard» wird in Köln ein Teil des Gotthard-Tunnels aus dem Jahr 1873 nachgebaut. In der 100 Meter langen Konstruktion werden dann Explosionen und Wassereinbrüche gefilmt.
V.l.: Maxim Mehmet als Max, Miriam Stein als Anna, Regisseur Urs Egger, Marie Bäumer als Lina und Pasquale Aleardi als Tommaso (Bild: SRF/Marcus Gyger)

V.l.: Maxim Mehmet als Max, Miriam Stein als Anna, Regisseur Urs Egger, Marie Bäumer als Lina und Pasquale Aleardi als Tommaso (Bild: SRF/Marcus Gyger)

Das TV-Event - Koproduktion des Schweizer Fernsehens (SRF), des österreichischen ORF und des ZDF - zeigt die Entstehung eines der weltgrössten Bauwerke des 19. Jahrhunderts.

Beim federführenden SRF will man sich nicht zum Budget äussern, doch dürfte der Fernsehfilm schätzungsweise zehn Millionen Euro kosten. "Die Dreharbeiten starten jetzt, im September, mit bekannten Stars wie Miriam Stein, Maxim Mehmet, Roeland Wiesnekker, Marie Bäumer und Joachim Król unter der Regie von Urs Egger in der Schweiz", sagt Urs Fitze, der beim SRF für die fiktionalen Projekte verantwortlich ist.

"Wir werden den Film in der Schweiz, Tschechien und in den MMC Studios produzieren", ergänzen die Produzenten Philip Borbély und Bastie Griese von der Produktionsfirma MMC in Köln. Der Film entsteht anlässlich der Einweihung des neuen Gotthard-Tunnels im nächsten Jahr.

Für das Schweizer Fernsehen ist "Gotthard" die aufwendigste Fernsehproduktion bisher. "In dieser Grössenordnung haben wir noch nie koproduziert", betont Fitze und weist auf die Bedeutung des damals weltweit grössten Eisenbahntunnels hin: "Dieses Bauwerk hat die Schweiz für immer verändert." In Deutschland wird "Gotthard" voraussichtlich Ende nächsten Jahres im Zweiten laufen. (sda/dpa)

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