FEUERWEHR: Das Alarmsystem gerät in die Kritik

Laut Urner Feuerwehren soll das Alarmsystem Mängel haben. Sie werden daher beim Kanton vorstellig. Doch wo das Problem tatsächlich liegt, bleibt vorerst unklar.

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Feuerwehrleute beim Löschen des Brandes in Intschi am 11. April in Intschi. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

Feuerwehrleute beim Löschen des Brandes in Intschi am 11. April in Intschi. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

Bei einem Hausbrand am Osterwochenende in Intschi kam es zu Verzögerungen bei der Alarmierung. «Das war kein Einzelfall», sagt der Gurtneller Feuerwehrkommandant Patrick Walker. Die Feuerwehr musste dieses Jahr bereits vier Brände bekämpfen. Jedes Mal habe es aber Probleme gegeben. Teilweise hätten die Feuerwehrleute nicht einmal einen Anruf erhalten. Schuld sei das Alarmsystem.

Die Polizei hat daraufhin eine Untersuchung eingeleitet. Alle 9000 Alarme und Probealarme der fünf vergangenen Jahre wurden analysiert. Das Resultat der Untersuchung liegt noch nicht vor. Doch Polizeikommandant Reto Habermacher verrät: «Wir fanden nicht eine Handvoll Alarmierungsfehler, die auf das System zurückzuführen sind.» Doch laut Patrick Walker hätten noch andere Urner Feuerwehren Komplikationen mit dem System. Sie gelangen nun mit einem Schreiben an den Kanton. Regierungsrat Josef Dittli signalisiert Dialogbereitschaft.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.