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Feuerwehr Erstfeld wird 175 Jahre alt

Am Samstag, 5. Oktober, kann die älteste Urner Feuerwehr ihr Jubiläum am «Tag der offenen Tore» feiern. In Demonstrationen präsentieren die Feuerwehrleute ihre Arbeit.
Paul Gwerder
Die Frauen und Männer der Erstfelder Feuerwehr vor ihrem Lokal. (Bild: PD)

Die Frauen und Männer der Erstfelder Feuerwehr vor ihrem Lokal. (Bild: PD)

Die Erstfelder Feuerwehr ist 1844 gegründet worden und wird am Samstag, 5. Oktober, das 175-Jahr-Jubiläum zusammen mit der Bevölkerung und Gästen feiern. Unter dem Motto «Feuerwehr ‹hautnah› zum Staunen und Erleben» wird es von 9 Uhr bis 17 Uhr einen «Tag der offenen Tore» geben. Geplant sind Feuerwehrdemonstrationen an verschiedenen Posten und Attraktionen für Gross und Klein. Dabei hat man Gelegenheit, mit Feuerwehrfahrzeugen mitzufahren und alte und neue Fahrzeuge zu besichtigen.

Seit 1844 wurden die Rahmenbedingungen der Erstfelder Feuerwehr mit sechs Regelwerken ausgestattet. Man passte sich laufend den neuen Gefahren, dem Stand der Technik und mit Ausbildung der Feuerwehrleute an. Die älteste Urner Feuerwehr leistet heute nicht nur als Stützpunktfeuerwehr wichtige Aufgaben, sondern ist auch beim Einsatz im Neat-Tunnel gefragt.

Neuer Standort wird gesucht

Um 18 Uhr wird die neue Vereinsfahne in der katholischen Pfarrkirche eingesegnet. Ab 19.30 Uhr findet im Pfarreizentrum der Festakt mit rund 200 geladenen Gästen statt. Darunter sind Behördenmitglieder, aktive und ehemalige Feuerwehrleute, Sponsoren, Verbandsfeuerwehren und Partnerorganisationen. Organisiert wird dieser Anlass durch ein kleines OK unter dem Vorsitz des ehemaligen Kommandanten René Engel. Einer der Höhepunkte wird die Vorstellung der neuen Festschrift sein, die danach allen Anwesenden abgegeben wird. Darin schreibt Sicherheitsdirektor Dimitri Moretti im Vorwort: «Auch mit viel Fantasie gelingt es uns kaum, uns ins Jahr 1844 – das Gründungsjahr der Feuerwehr Erstfeld – zurückzuversetzen. Im gleichen Jahr wurde die erste Feuerverordnung der Gemeinde Erstfeld erlassen. Diese schrieb vor, dass jeder Haushalt und jeder Hauseigentümer einen Feuereimer besitzen müsse.»

Praktisch unverändert geblieben ist das Lokal der Feuerwehr Erstfeld im Wytheid-Schulhaus. Geändert hat sich jedoch das Material. Früher sind die Feuerwehrleute noch mit Pferd und Wagen ausgerückt. Heute steht ein moderner Fuhrpark zur Verfügung. Das Lokal jedoch entspricht nicht mehr ganz den heutigen Anforderungen, deshalb ist eine Planungskommission schon länger an der Arbeit, einen neuen Standort für ein zeitgemässes Feuerwehrlokal zu suchen.

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