Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Wegen Umweltbelastung: Feuerwerke mit Augenmass verwenden

Feuerwerke und Höhenfeuer gehören zum den Feierlichkeiten am 1. August dazu. Sie bereiten aber nicht nur Freude, sondern belasten auch die Umwelt. Das Amt für Umweltschutz fordert einen zurückhaltenden Umgang.
Durch Feuerwerke werden jährlich rund 360 Tonnen Feinstaub freigesetzt. (Bild: Stefan Walker)

Durch Feuerwerke werden jährlich rund 360 Tonnen Feinstaub freigesetzt. (Bild: Stefan Walker)

Wenn die Felswand beim Gitschen rot erleuchtet, wenn auf den Berggipfeln rundherum Höhenfeuer angehen und dazwischen Feuerwerke ganze Kunstwerke an den Himmel zaubern, dann wird der 1. August gefeiert. Für viele Leute ist das ein Höhepunkt des ganzen Sommers.

Eine Belastung für kranke Menschen

Doch hat dieses Spektakel auch eine Kehrseite. Die Feuerwerke belasten die Umwelt, schreibt das kantonale Amt für Umweltschutz am Freitag in einer Mitteilung. Das Bundesamt für Umwelt schätze, dass jährlich schweizweit durch Feuerwerke rund 360 Tonnen Feinstaub freigesetzt würden. Diese Belastung werde auch in Uri beobachtet, heisst es weiter.

Eine Auswertung bei der Luftmessstation Altdorf über die letzten Jahre zeige, dass typischerweise in der Nacht vom 1. auf den 2. August die höchste Feinstaubbelastung des ganzen Sommers auftritt. Für gesunde Menschen sei das zum Glück kein Problem. Für kranke Menschen könne es aber durchaus eine Belastung darstellen. Zur Luftbelastung komme noch der Lärm von Knallkörpern und Raketen hinzu. Er löse vor allem bei Tieren Stress aus. Das Amt für Umweltschutz empfiehlt daher, Feuerwerk mit Augenmass zu verwenden.

In ein Höhenfeuer gehört kein Abfall

Laut dem Amt für Umweltschutz komme es immer wieder vor, dass Höhenfeuer zum Verbrennen von Abfällen wie alten Möbeln, Altholz oder Pneus missbraucht werden. Dadurch würden grosse Mengen an giftigen Stoffen freigesetzt. Das Verbrennen von Abfall sei daher illegal. Die Behörde äussert sich dazu klar: «In ein Höhenfeuer gehört nichts Anderes als naturbelassenes Holz, Rinden und Zapfen.» (red)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.