FILM: «DOK» ist dem Reduit-Mythos auf der Spur

Das Réduit mit seinen gigantischen Alpenfestungen im Gotthardmassiv steht im Zeichen eines neuen «Dok»-Films. Die Reise führt unter anderem auf das Rütli und in die Bunker der Alpen.

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Alfred Baumann, Festungswart in der «Oberen Nas» bei Vitznau, führt Kathrin Winzenried durch das Festungslabyrinth. (Bild SF)

Alfred Baumann, Festungswart in der «Oberen Nas» bei Vitznau, führt Kathrin Winzenried durch das Festungslabyrinth. (Bild SF)

«Dok»-Reporterin Kathrin Winzenried besucht mit Vertretern der Aktivdienst-Generation Bunker und Festungen, reist mit dem Enkel von General Guisan auf das Rütli und zeigt am Beispiel des ersten Bundesratsbunkers im Réduit auf, was aus den ehemaligen Festungsanlagen geworden ist.

Hintergrund der Sendung ist der 70. Jahrestag des Überfalls Deutschlands auf Polen am 1. September 1939, der den Auftakt des Zweiten Weltkriegs markierte. Gerade einmal 26 Panzer standen dazumals auf Schweizer Seite bereit, um die mögliche Bedrohung abzuwehren. Beim Rütli-Rapport ein knappes Jahr später – Frankreich hatte bereits kapituliert – verkündete dann General Henri Guisan den versammelten Offizieren die neue Strategie: Rückzug ins Réduit. Die Armee sollte sich fortan in den Alpen verbarrikadieren und von dort aus Widerstand leisten – unter Preisgabe des Mittellandes.

scd

HINWEIS
Donnerstag, 25. Juni 2009, 20.05 Uhr, SF 1


Eine nach wie vor «geheime» Anlage, ganz in der Nähe der Teufelsbrücke. (Bild SF)


Kathrin Winzenried (links) im Gespräch mit Militärhistoriker Hansjakob Burkhardt. Das Gespräch findet auf der «Uri» statt, dem ersten Patrouillenboot der Schweizer Armee. (Bild SF)