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FILMPROJEKT: Deutsche wollen das «Tuntschi» retten

Der Film steckt schon länger in Geldnöten. Nun will offenbar eine deutsche Produktionsfirma das «Sennentuntschi» ins Kino bringen.
Roxane Mesquida in der Rolle der «Sennentuntschi», einer lebendig gewordenen Puppe, die auf Rache aus ist. (Filmszene pd)

Roxane Mesquida in der Rolle der «Sennentuntschi», einer lebendig gewordenen Puppe, die auf Rache aus ist. (Filmszene pd)

Michael Steiners «Sennentuntschi» steckt in argen Geldnöten. Doch jetzt zeichnet sich eine unerwartete Wende ab. Constantin-Film, die grösste deutsche Produktionsfirma, will den Alpen-Mystery-Thriller ins Kino bringen und Steiners zahlungsunfähige Firma kaufen. Dies berichtet die «SonntagsZeitung» in ihrer gestrigen Ausgabe.

Weitere Gelder nötig
Ob es jedoch wirklich zur Rettung kommt, hängt vom Goodwill weiterer Geldgeber ab. Der Konzern ist offenbar nur zur Rettung bereit, wenn Bund, SRG und Zürcher Filmstiftung Zusatzsubventionen von 800'000 Franken einschiessen.

Dem Film «Sennentuntschi» liegt eine im Alpenraum verbreitete Sage zu Grund. Sie handelt von einer Puppe, die lebendig wird und sich an Älplern rächt, die sie missbraucht haben. Szenen des Films sind 2008 im Schächental gedreht worden.

red/Neue UZ

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