FINANZEN: Korporation setzt auf Strom und Stein

Bald gibt es für die Korporation Uri kein Geld mehr von den Kiesbaggern im Urnersee. Deshalb will sie künftig noch stärker unternehmerisch denken.

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«Das Ergebnis ist zufrieden stellend», so Rechnungsführer Franz Dittli am Donnerstag zur Rechnung 2009 der Korporation Uri. Diese schliesst mit einem Gewinn von 166'000 Franken ab. Das sind 41'000 Franken weniger als budgetiert. Auf der Ertragsseite gibt es eine einschneidende Veränderung: Die Konzessionsverträge zur Kiesgewinnung im Urnersee mit der Firma Arnold & Co. AG («Kompanyy») werden Ende Jahr auslaufen. Die Gelder fliessen neu an den Kanton. «Wir sind gezwungen, vermehrt unternehmerisch tätig zu werden», so Franz Dittli.

Im Zentrum der Überlegungen stehen für die Korporation Uri die Bereiche Energie und die Steingewinnung. Generell ist man an der vermehrten Nutzung von Korporationsgewässern interessiert. Zudem möchte sie auf dem Gütsch ob Andermatt zwei Windräder erstellen. Das würde jedoch eine Umzonung auf Göschener Gemeindegebiet bedingen.

Markus Zwyssig

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Urner Zeitung.