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Flieger aus dem Kanton Uri knacken Bestmarken

Der Paradeltaclub Uri hat seinen Saisonabschluss gefeiert. Es konnte auf einen Sommer mit idealen Wetterverhältnissen zurückgeblickt werden.
Daniel Baggenstos auf der Strecke in der Surselva mit Fabian Schaffer. (Bild: PD)

Daniel Baggenstos auf der Strecke in der Surselva mit Fabian Schaffer. (Bild: PD)

Der Paradeltaclub (PDC) Uri schliesst jeweils das Ende der Saison mit der Fliegerchilbi ab. Neben dem gemütlichen Saisonausklang wurden bei diesem Anlass am vergangenen Freitag die erfolgreichsten Streckenpiloten des Clubs ausgezeichnet. Zusätzlich gab es einen Vortrag von Daniel Baggenstos, Christoph Fässler und Marco Medici zum «Hike and Fly»-Wettkampf, der «Eigertour». «Hike and Fly», was so viel wie die Kombination vom Bergsport mit dem Gleitschirmfliegen bedeutet, hat in den vergangenen Jahren aufgrund des immer leichter werdenden Materials einen Boom erlebt.

Ob Gleitschirmpilot oder nicht, der Sommer 2018 dürfte manchem noch lange in der Erinnerung bleiben. Eigentlich startete die Flugsaison 2018 nicht berauschend, da das Wetter bis Ende März 2018 praktisch keine Flüge zuliess und auch noch überdurchschnittlich viel Schnee in der Bergen lag. Was dann aber wettertechnisch folgte, das war aussergewöhnlich!

Niveau der Piloten steigt

Beim X-Contest (Streckenflugwettkampf) messen sich die Schweizer Gleitschirmpiloten schweizweit. Es gibt eine Einzelwertung und eine Clubwertung. In die Clubwertung kommen die vier besten Piloten pro Club mit ihren je vier längsten Streckenflügen. Den ersten Rang in der internen Clubwertung des PDC Uri holte sich Armin Walder, zweiter wurde Beat Walker, dritter Iwan Lussmann und vierter Christoph Fässler.

Schweizweit holte sich der PDC Uri dieses Jahr den 10. Rang von insgesamt 92 Schweizer Clubs. Letztes Jahr holte der PDC Uri den 9. Schlussrang, aber mit rund 200 Punkten weniger als dieses Jahr. Wie es dieser Vergleich vermuten lässt, steigt das Niveau der Piloten von Jahr zu Jahr und man muss sich als Streckenpilot immer professioneller vorbereiten, um vorne mitmischen zu können.

Sie erhielten an der Fliegerchilbi eine Auszeichnung (von links): Beat Walker (2. Platz), Iwan Lussmann (3. Platz), Christoph Fässler (4. Platz), Armin Walder (1. Platz), Daniel Baggenstos (Nachwuchspilot 2018). (Bild: PD)

Sie erhielten an der Fliegerchilbi eine Auszeichnung (von links): Beat Walker (2. Platz), Iwan Lussmann (3. Platz), Christoph Fässler (4. Platz), Armin Walder (1. Platz), Daniel Baggenstos (Nachwuchspilot 2018). (Bild: PD)

Seit Jahren bemüht sich der PDC Uri in Zusammenarbeit mit Paragliding Urnersee um eine aktive Nachwuchsförderung. Dieses Jahr durfte Daniel Baggenstos die Auszeichnung als Nachwuchspilot entgegennehmen. Er hat sich nicht nur im Streckenfliegen gesteigert, sondern auch beachtliche Leistungen in der Disziplin «Hike and Fly» gezeigt. Beim diesjährigen «Hike and Fly»-Wettkampf «Eigertour» holte sich Daniel Baggenstos den 19. Platz von 28 teilnehmenden Piloten.

Rekordflug vom Ruogig erzielt

Aufgrund der ausserordentlich milden und sehr guten Wetterverhältnisse ab April gelangen den Urner Piloten nicht nur sehr lange, sondern auch zum Teil spektakuläre neue Flugrouten. Christoph Fässler realisierte am 20. April von Fanas 160.4 Kilometer. Armin Walder knackte ebenfalls von Fanas am 21. April als erstes Mitglied des PDC Uri die 200-er-Marke, gefolgt von Pavol Pivarci mit 169.2 Kilometer, Beat Walker mit 152.70 Kilometer und Daniel Busslinger mit 129.5 Kilometer. Gleichentags konnte Iwan Lussmann vom Ruogig im Urnerland den weitesten je vom Ruogig geflogenen Flug über 208.32 Kilometer verbuchen. Er flog bis Interlaken, wendete dort und flog über das Urnerland bis zum Säntis, wo es ihm nur noch bis Ebnat-Kappel reichte. Am nächsten Tag flog Beat Walker vom Ruogig auch nach Interlaken, wendete dort, flog via Urnerland bis Walenstadt und flog dann bis Weesen zurück (213.82 Kilometer).

Aussergewöhnliche Strecken flogen Christoph Fässler, Pavol Pivarci und Paul Tresch. Fässler flog vom Urmiberg, welcher nicht als klassischer Ausgangspunkt für Streckenflüge gilt, ganze 162.99 Kilometer. Paul Tresch flog von den Chilcherbergen in Silenen via Walensee bis Davos 134.50 Kilometer. Pavol Pivarci realisierte am 18. Juli vom Fronalpstock ein gleichseitiges Dreieck. Er flog bis Flims, dann bis ins Gebiet des Maighelspasses und zurück bis Seewen (154.63 Kilometer). (pd/ml)

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