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Schattdorf: Flüchtlingskinder üben sich im Karate

Das Shito Ryu Karte Do Uri hat ein Training eigens für Flüchtlingskinder veranstaltet. Zudem erkämpften sich zwei Schüler den braunen Gürtel.
Die Flüchtlingskinder sind begeistert bei ihrem Training dabei. (Bild: PD)

Die Flüchtlingskinder sind begeistert bei ihrem Training dabei. (Bild: PD)

Zusammen mit dem Schweizerischen Roten Kreuz in Uri plante das Shito Ryu Karate Do Uri eine Schnupperübung für Kinder und Jugendliche aus Flüchtlingsfamilien. Die Idee war, einerseits diesen Kindern die Kampfkunst Karate ein bisschen näher zu bringen und ihnen andererseits eine Abwechslung von ihrem Alltag zu bieten. Die Übung wurde am Nachmittag des 27. Oktobers in der Karateschule in Schattdorf durchgeführt und vom Schulleiter Patrick Bieri geleitet.

Ein erfahrener Schüler aus der Karateschule, welcher selbst vor einigen Jahren aus Afghanistan in die Schweiz geflüchtet ist, erklärte sich dazu bereit, dem Schulleiter ein bisschen unter die Arme zu greifen. Dies war eine grosse Hilfe, als es zwischendurch kleine und auch grössere Kommunikationsschwierigkeiten gab. Das Programm der Übung enthielt die Grundlagen des Karates, so zum Beispiel einige Grundtechniken.

Respekt an oberster Stelle

Am Anfang wurde jedoch zuerst das wichtigste Prinzip im Karate besprochen: Der Respekt untereinander wird immer gewahrt. Nach einem kurzen Einwärmen wurde schon bald klar, dass das Interesse am Karate sehr gross war. Die acht Teilnehmer aus den Ländern Afghanistan, Philippinen, Eritrea und Sri Lanka überzeugten die beiden langjährigen Karatekas mit ihrem grossen Fleiss, einem starken Willen und ihrem Talent. Dadurch konnten sogar einige erweiterte Techniken angeschaut werden. Gegen Ende der Schnupperübung wurden den Kindern und Jugendlichen eine Kata beigebracht. Dieser Ablauf von verschiedenen Techniken an einem Stück wurde voller Begeisterung geübt und anschliessend stolz vorgeführt.

Nach drei Stunden präsentierten die beiden Karatekas den Flüchtlingskindern als Abschluss noch eine Kata mit hohem Schwierigkeitsgrad. Die Schnupperübung machte den Teilnehmer viel Spass, denn einige fragten nach dem Datum der nächsten Übung. Ein Teilnehmer fand sogar so grosses Interesse am Karate, dass er in der folgenden Woche gleich beim regulären Training zu sehen war.

Erfolgreiche Braungurtprüfung

Zwei Karatekas des Shito Ryu Karate Do haben ihr Können vor kurzem beweisen können. Nach langer Vorbereitungsphase und hartem Training ergatterten Christian Zgraggen und Alexander Lauper am vergangenen Wochenende in Affoltern am Albis den ersten braunen Gürtel. Sie nahmen zum ersten Mal an einer Verbandsprüfung teil und konnten gleich – dank der riesigen Konzentration, ihrem Durchhaltevermögen und viel Fleiss – bei den Experten punkten und durften sich über das Bestehen der Prüfung freuen. Allerdings geniessen die beiden Karatekas jetzt nicht eine wohlverdiente Pause, da es bereits mit den Vorbereitungen für die nächste Prüfung losgeht.

Noch wenige Tage und dann ist es soweit: Fast 40 Kinder absolvieren am kommenden Wochenende vom 11. November im Shito Ryu Karate Do Uri die Prüfung für den nächste Karategrad.

Egal ob sechs- oder vierzehnjährig, ob Anfänger mit dem weissen oder Fortgeschrittene mit dem blauen Gurt, die Nervosität ist laut einer Mitteilung im Training deutlich zu spüren. Ganz besonders ist bei dieser Prüfung, dass die Kinder und Jugendlichen diese das erste Mal vor einem fremden Experten ablegen müssen. Der Schulleiter Patrick Bieri und sein ganzes Trainerteam machen sich jedoch gar keine Sorgen um ihre Schützlinge, da sie den Fortschritt der Karatekas in letzter Zeit deutlich gespürt haben. (pd/zgc)

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