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FLÜELEN: 1300 Päckli stehen bereit

Der Bischof von Myra, die Samichläuse und Schmutzli haben am Samstag in Flüelen Einzug gehalten
Der Bischof von Myra bedankte sich im Rudenzpark speziell bei den Kindern für die wunderschönen Lieder und das Basteln der Laternen. (Bild: Georg Epp (Flüelen, 2. Dezember 2017))

Der Bischof von Myra bedankte sich im Rudenzpark speziell bei den Kindern für die wunderschönen Lieder und das Basteln der Laternen. (Bild: Georg Epp (Flüelen, 2. Dezember 2017))

Trotz kaltem, aber trockenem Wetter wollten viele Familien mit Kindern den Samichlauseinzug einmal mehr nicht verpassen. Punkt 17.30 Uhr zog der Bischof von Myra mit seinen Helfern vom Gemeindehaus durch das Dorf in den Rudenzpark, gefolgt von Schulkindern mit selber gebastelten Laternen. Eine Bläsergruppe des Musikvereins und Weihnachtslieder der Schulkinder ­bereicherten den traditionellen Anlass musikalisch. In der Weihnachtsbotschaft setzte der Bischof von Myra als «Chef» der Samichläuse das Weihnachtslicht in den Mittelpunkt. Unter anderem meinte er: «Wir alle sind brennende Kerzen, kleine und grosse Lichter von Jesus. Wir können Licht und Wärme in unsere Welt bringen, in die eigene Familie, aber auch den Menschen, die auf der Schattenseite des Lebens stehen», so der Bischof.

Nach dem Einzug erfreuten die Samichläuse und Schmutzli die Bewohner im Pflegezentrum Urnersee und in der «Seerose». Am 5., 6. und 7. Dezember besucht der Samichlaus über 900 Flüeler Haushaltungen und am 8. Dezember schliesslich die Flüeler Patienten im Kantonsspital Uri. Total 1300 Chlauspäckli stehen bereit zur Verteilung. Nahezu 50 Helfer – vom Schminkpersonal bis zum Nachschub – stehen im Einsatz. Die Fidelitas, die rund 700 Mannstunden in die Chlausbescherung investiert, ist stolz, den traditionellen Brauch dank der Unterstützung der Flüeler Bevölkerung aufrechtzuerhalten. Der Weihnachtsmarkt mit 27 Marktständen und Bastelplausch der Spielgruppenvereinigung Uri in der alten Kirche, die Festwirtschaft der Trachtengruppe Flüelen und diverse Verpflegungsstände im Rudenzpark sorgten zusätzlich für weihnächtliche Stimmung. (Eg)

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