FLÜELEN: Anwohner bekämpfen die Baupläne

Kein Sommertraum für Sonnenbader: Eine Einsprache blockiert die Sanierung des Strandbads. Im schlimmsten Fall könnte der Prozess Jahre dauern.

Anian Heierli
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Das Strandbad wird in diesem Sommer nicht renoviert. (Bild Urs Hanhart)

Das Strandbad wird in diesem Sommer nicht renoviert. (Bild Urs Hanhart)

Im November hat das Flüeler Stimmvolk zwei Kredite von insgesamt einer Million Franken für die Sanierung der dorfeigenen Badestrände deutlich gutgeheissen. Mit 650 000 Franken soll das alte Strandbad aufgewertet werden, mit 350 000 Franken der Badestrand am Gruonbach. Jetzt hätten die Bauarbeiten starten sollen, und bereits im Juni wollte die Gemeinde die neuen Anlagen eröffnen. Doch nun kommt es höchstwahrscheinlich zu Verzögerungen.

Einsprache abgelehnt

Grund dafür sind eine Einsprache sowie ein Einwand des kantonalen Amts für Raumentwicklung. Die Einsprache haben drei Personen, die in unmittelbarer Nähe zum Strandbad Immobilien besitzen, bei der Flüeler Baukommission eingereicht. Sie äussern Kritik an der Bauplanauflage des Strandbads. Andererseits möchte das kantonale Amt für Raumentwicklung, dass die Pläne der WC-Anlagen am Gruonbach überarbeitet werden. Diese würden zu nah am Ufer stehen. Dazu kann derzeit nicht mehr gesagt werden, da es sich um ein laufendes Verfahren handelt. Die Flüeler Baukommission hat die Einsprache gegen die Bauplanauflage des Strandbads vor wenigen Tagen abgelehnt. Trotzdem kann es zu neuen Verzögerungen kommen. Und zwar, wenn die Einsprache auf Kantons- oder später sogar bis Bundesebene weitergezogen wird.