FLÜELEN: Die Riesen-Kristalle sollen in Uri bleiben

Die Ausstellung mit den grossen Kristallen in Flüelen ist zu Ende. Die Mineralien werden eingepackt. Bekannte Urner setzen sich nun dafür ein, dass der zweite Monsterfund im Kanton bleibt.

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Franz von Arx und Paul von Känel packen die 2005 gefundenen Riesenkristalle ein. (Bild Urs Hanhart)

Franz von Arx und Paul von Känel packen die 2005 gefundenen Riesenkristalle ein. (Bild Urs Hanhart)

2008 haben Franz von Arx und Elio Müller am Planggenstock in der Urner Göscheneralp einmalige Riesenkristalle gefunden. Von Arxs erster Jahrhundertfund von 2005 war ab April 2007 bis Ende Oktober 2009 in der Alten Kirche in Flüelen ausgestellt. Dort wurde er von rund 130'000 Besuchern besichtigt. Das Ja der Berner Burgergemeinde am 16. Dezember vorausgesetzt, werden diese Kristalle ab 2010 im Naturhistorischen Museum in Bern einen endgültigen Platz finden.

Die Funde von 2008 sollen jedoch in Uri bleiben. Dieses Ziel hat sich der Urner Chirurg Rolf Inderbitzi gesteckt. Inderbitzi ist Mitglied des Urner Botschafternetzes. Der 55-jährige Arzt kann sich verschiedene Orte vorstellen, wo man die Riesenkristalle präsentieren könnte. So nennt er unter anderem einen Pavillon am «Weg der Schweiz» im Reuss-Delta, das Zeughaus auf dem Altdorfer Lehnplatz, einen Anbau am interkonfessionellen Andachtsraum bei der A-2-Gotthard-Raststätte Uri, eine luftige Konstruktion an die Burg von Attinghausen oder eine Halle im neuen Ferienresort in Andermatt.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Zentralschweiz am Sonntag».