FLÜELEN: Die Riesenkristalle verlassen den Urner Boden

Franz von Arx und Paul von Känel wollen ihre Riesenkristalle verkaufen an ein ausserkantonales Museum. Über den Preis schweigen sich die beiden Finder aus.

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Elio Müller (links) und Franz von Arx begutachten im Oktober 2008 ihr neuestes Pracktstück. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Elio Müller (links) und Franz von Arx begutachten im Oktober 2008 ihr neuestes Pracktstück. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

2005 haben der Urner Berufsstrahler Franz von Arx und sein Berner Kollege Paul von Känel am Planggenstock in der Göscheneralp einen Riesenfund getätigt. Nach Meinung von Fachleuten dürften in den vergangenen 300 bis 400 Jahren im ganzen Alpenraum keine vergleichbaren Kristalle geborgen worden sein. Die Steine sind seit 2007 in der Alten Kirche in Flüelen ausgestellt. Ende Oktober ist aber Schluss. «Ein Verkauf ist höchst wahrscheinlich», erklärt Franz von Arx. «Wir stecken zurzeit mitten in den Verhandlungen. Die Fundstücke von 2005 dürften in ein ausserkantonales Museum wandern.» Ein definitiver Entscheid werde aber frühestens Ende 2009 fallen. «Ein siebenstelliger Betrag»

Fragt man nach dem Preis, bleibt von Arx hart wie der Granit am Planggenstock: «Ich weiss es nicht. Nur so viel: Ein siebenstelliger Betrag wird es sicher sein.» 2008 ist das Kristallwunder am Planggenstock weitergegangen. Zusammen mit seinem neuen Partner Elio Müller hat von Arx dort einen zweiten und nicht weniger grossen Fund gemacht.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Urner Zeitung.