FLÜELEN: Die «Seerose» blüht neu auf

Die neu gestaltete Alterspension Seerose findet überall Anklang. Auch den 33 Bewohnern gefällts in den hellen und wesentlich grösseren Zimmern.

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Mit einer Mini-Kopie des geschenkten Seerosenbildes bedankte sich Architekt Markus Peter Fink für den Auftrag bei der Baukommissionspräsidentin Angela Schürch. (Bild Georg Epp/Neue UZ)

Mit einer Mini-Kopie des geschenkten Seerosenbildes bedankte sich Architekt Markus Peter Fink für den Auftrag bei der Baukommissionspräsidentin Angela Schürch. (Bild Georg Epp/Neue UZ)

Nach etwas mehr als einem Jahr Bauzeit sind die Bewohner am 2. Juli in die neu gestaltete «Seerose» zurückgekehrt. Am Freitagabend ging die Einweihungsfeier über die Bühne. Der Musikverein Flüelen unter der Direktion von Simon Arnold verbreitete die Freudenstimmung musikalisch.

Sichtlich erleichtert zeigte sich Baukommissionspräsidentin Angela Schürch, dass die Bauphase termingerecht beendet wurde und dass alles bestens gelaufen ist. Sie bedankte sich bei allen Beteiligten, ganz besonders bei der Gemeinde Schattdorf für das einjährige Gastrecht im Alters- und Pflegeheim Teiftal während der Bauphase. Zum Andenken und als Dank an den allzu früh verstorbenen Verwaltungsratspräsidenten Roli Brand stand ein Blumengebinde im Eingangsbereich.

Die Bewohner schwärmen
Was die Hauptakteure, Architekt Markus Peter Fink vom Architekturbüro Utiger, Fachplaner, Bauunternehmer, Arbeiter, Lehrlinge und Hilfskräfte aus der damaligen Bausubstanz gezaubert haben, lässt sich sehen.

Das grösste Kompliment lieferten die «Seerosen»-Bewohner wie zum Beispiel Erna Blaser gleich selber. «Ich könnte mir gar kein schöneres Zimmer vorstellen», schwärmte sie. Die sehr kleinen Zimmer wurden durch den Anbau dorfstrassenseits stark vergrössert. Alle Zimmer sind mit Nasszellen versehen, und helle Farben begeistern überall.

Der zweite Anbau, ein neuer Speisesaal, lindert die Platznot von Wäscherei/Lingerie. Mit neuem Lift und verschiedenen Massnahmen ist die neue «Seerose» behindertengerecht und rollstuhlgängig geworden.

Die Kapelle wird neu auch als Mehrzweckraum genutzt, und alle technischen Installationen sind auf den modernsten Stand gebracht worden. Die 33 Bewohner freuen sich, in der «Seerose» ihren dritten Lebensabschnitt erleben zu dürfen.

Georg Epp

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Urner Zeitung.