FLÜELEN: Ein Leuchtturm soll zur Attraktion werden

Im Urnersee in Flüelen soll dereinst ein Leuchtturm mit einem Aussichtsrestaurant und einer Unterwasserbar stehen. Eine Machbarkeitsstudie liegt bereits vor.

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Wo die Kompanyy heute noch baggert, soll ein Turm-Restaurant entstehen. (Archivbild Markus Zwyssig/Neue UZ)

Wo die Kompanyy heute noch baggert, soll ein Turm-Restaurant entstehen. (Archivbild Markus Zwyssig/Neue UZ)

Im April sorgten die Flüeler Sand- und Kieswerke Arnold & Co. AG (kurz: «Kompanyy») für Schlagzeilen. «Wir denken offen über einen Wegzug aus Gewerbe- und Industriezone nach», sagte Geschäftsführer Franzsepp Arnold damals.

Auslöser für Arnolds Vorhaben waren die Ergebnisse der Testplanung für das Projekt Raumentwicklung unteres Reusstal (Reur). Die zuständige Justizdirektorin Heidi Z'graggen freut sich über die Eigeninitiative des Flüeler Unternehmers. Für Z'graggen könnte die Verlagerung zu einer «unwahrscheinlich grossen Aufwertung des Raumes Uri führen».

50 Meter hoher Turm mit Unterwasserbar
Jetzt doppelt Arnold mit einem Vorhaben nach, das ebenfalls für eine Aufwertung sorgen soll: «Ich möchte im Urnersee in Flüelen einen gut 50 Meter aus dem Wasser ragenden Betonturm errichten», sagt Arnold. Dieser Turm von Uri soll auf einer Kanzel am oberen Ende, knapp 40 Meter über dem Seespiegel, ein zwei Etagen umfassendes Aussichtsrestaurant beinhalten.

Ein Teil der Fundation würde als Unterwasserbar genutzt. Dort böte sich ein Ausblick auf die Unterwasserwelt des Urnersees.

Auf dem Dach des Restaurants soll ein sechs Meter hoher Windzylinder mit einem Durchmesser von zwei Metern elektrische Energie erzeugen. «Das Bauwerk muss ausstrahlen wie ein Leuchtturm», hält der Flüeler Unternehmer fest.

Mindestens vier Millionen Franken Investitionen
Ist die Leuchtturmidee nicht nur ein reiner PR-Gag für die Firma? «Nein», sagt Arnold. «Bereits liegt ein technischer Bericht für eine Machbarkeitsstudie vor. Aufgrund derselben wollen wir nun die nächsten Schritte angehen.»

In erster Linie müssten die Baugrundverhältnisse untersucht werden. Aber auch entsprechende Abklärungen zur Umweltverträglichkeit, zu rechtlichen Fragen oder zur Finanzierung werden getroffen. «Ich rechne mit Investitionen von mindestens vier Millionen Franken», sagt Arnold.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.