Ende November
ist Schluss mit der «Seerose»

Weil kein Standplatz gefunden werden konnte, wird die «Seerose» bis Ende November 2018 von der Firma Arnold & Co. AG definitiv zurückgebaut. 

Bruno Arnold
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Bald beginnt die Entsorgung der «Seerose» in Flüelen.  (Bild: Urs Hanhart, 24. Oktober 2017)

Bald beginnt die Entsorgung der «Seerose» in Flüelen.  (Bild: Urs Hanhart, 24. Oktober 2017)

Es hätte eine Plattform der besonderen Art werden sollen: ein schwimmender Pavillon für Kunst, Kultur, Kulinarik und gesellschaftliche Events auf dem Vierwaldstättersee. Diese Idee hätte die Nachhaltigkeit der «Seerose» gewährleisten sollen. Das Projekt war finanziell abgesichert durch die Besitzerin, die Gemeinnützigen Stiftung Musikpädagogisches Forschungszentrum Vitznau der Wiener Sängerknaben (MpF-Stiftung).

Mangels eines fehlenden Standplatzes respektive Heimathafens und aufgrund des umweltpolitisch motivierten Widerstands ist nun auch der letzte Versuch gescheitert, die Plattform zu retten. Die «Seerose» wird bis Ende November 2018 durch die Firma Arnold & Co. AG in Flüelen definitiv zurückgebaut. «Das geschieht nachhaltig, indem so viele Bestandteile wie möglich wiederverwertet werden», heisst es in einer Medienmitteilung.