FLÜELEN: «Farbenblinder Bergler» gibt sein Hobby auf

Nach 62 Jahren hört Josef Gisler mit dem Motorradfahren auf. Bei einer kleinen Feier erzählte er Anekdoten, die zum Schmunzeln anregen.

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Josef Gisler (links) mit seiner Nummer «UR 87» und seinem Sohn Paul. (Bild Georg Epp/Neue UZ)

Josef Gisler (links) mit seiner Nummer «UR 87» und seinem Sohn Paul. (Bild Georg Epp/Neue UZ)

Obwohl der 83-jährige pensionierte Schiffführer Josef Gisler-Betschart aus Flüelen gesundheitlich in ausgezeichneter Verfassung ist, hat er sich entschlossen, das Motorradfahren aufzugeben. Über Kunden wie Gisler freut sich natürlich jede Versicherung: 62 Jahre lang hat der Flüeler der Mobiliar die Treue gehalten – und ist unfallfrei gefahren, was ihm am vergangenen Dienstag auch mit einem kleinen Geschenk verdankt wurde.

Ohne seinen Entscheid zu bedauern, erzählte Josef Gisler am Dienstag Erlebnisse aus seiner langen Motorradzeit. Etwa, als er sich im ihm unbekannten Zürcher Stadtgebiet ziemlich stark habe konzentrieren müssen und dabei ein Rotlicht übersehen habe. «Wenige Meter später stoppte mich ein Polizist und meinte: ?Oha, ein farbenblinder Bergler?.» Er habe sich entschuldigt und gesagt, er habe die rote Ampel schlicht und einfach nicht gesehen. Nach einigen gut gemeinten Ratschlägen, aber ohne eine Busse, liess ihn der Polizist schliesslich weiterfahren.

Georg Epp

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.