FLÜELEN: Kamera soll Güsel-Sünder abschrecken

Die Entsorgungsstelle beim alten Bierdepot ist regelmässig als Gratis­deponie missbraucht worden. Nun hat die Gemeinde Massnahmen ergriffen.

Florian Arnold
Drucken
Teilen
So vorbildlich wie diese Flüelerin gehen nicht alle mit ihrem Abfall um. (Bild Florian Arnold)

So vorbildlich wie diese Flüelerin gehen nicht alle mit ihrem Abfall um. (Bild Florian Arnold)

Seit Kurzem ist auf die Entsorgungsstelle beim alten Bierdepot in Flüelen eine Überwachungskamera gerichtet. Mit dieser Massnahme geht die Gemeinde gegen Güsel-Sünder vor. Immer wieder kam es in Vergangenheit vor, dass Abfallsäcke ohne Gebühren oder gar ganze Möbelstücke einfach neben den Containern für Altglas oder Alu abgestellt wurden.

Datenschutz wird eingehalten

«Ob die Massnahmen etwas bringen, werden wir erst sehen», sagt der Flüeler Bausekretär Edgar Arnold gegenüber der Neuen Urner Zeitung. Er betont, dass die Bestimmungen des Datenschutzes eingehalten würden. Auf Anfrage machte der Urner Datenschutzbeauftragte Karl Stadler deutlich, die Überwachungsinstallation sei nur deswegen gerechtfertigt, weil es bei der Entsorgungsstelle Flüelen regelmässig – und nicht nur in Einzelfällen – zu Problemen gekommen sei.