FLÜELEN: Luzern schielt auf Flüeler Modell

Flüeler Oberstufenschüler können frei wählen, ob sie die Religionsblöcke besuchen wollen. Der Erfolg des Modells hat auch das Interesse einer Luzerner Gemeinde geweckt.

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Das Schulhaus Gehren in Flüelen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Das Schulhaus Gehren in Flüelen. (Bild Urs Hanhart/Neue UZ)

Flüeler Oberstufenschüler können seit zwei Jahren selber wählen, ob sie den Religionsunterricht besuchen wollen. Die Pfarrei bietet Projektblöcke ausserhalb der Schule an.

Dass man Religion aus dem Stundenplan kippte, wurde anfänglich von vielen kritisiert. Doch das System ist erfolgreich. Im vergangenen Jahr nahmen durchschnittlich 40 Prozent der Schüler an den Projektblöcken teil. Jetzt bekundet sogar eine Luzerner Gemeinde Interesse am Flüeler Modell.

«Wir wurden eingeladen, das Oberstufenprojekt vorzustellen», sagt Zwyssig. Woher genau das Interesse kommt, verrät er nicht. Charles Vincent, Vorsteher der Dienststelle Volksschulbildung im Kanton Luzern, vermutet, dass es sich um eine Luzerner Landgemeinde handelt. «Dort ist der konfessionelle Religionsunterricht noch stärker verankert als in der Agglomeration.»

Sven Aregger und Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Urner Zeitung.