FLÜELEN: Reussdelta: Finanzierung wird neu geregelt

Bisher floss jährlich ein Viertel der Kieskonzession des Urnersees in den Reussdeltafonds. Neu soll der Landrat die Summe festlegen.

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Das Reussdelta zwischen Flüelen und Seedorf. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

Das Reussdelta zwischen Flüelen und Seedorf. (Bild Elias Bricker/Neue UZ)

25 Prozent der Konzessionseinnahmen der Korporation Uri und des Kantons für den Kiesabbau im Urnersee flossen bis anhin jährlich in den Reussdelta-Fonds. Dieser Viertel machte maximal 400?000 Franken im Jahr aus. Doch inzwischen sind im Reussdelta zwischen Flüelen und Seedorf fast alle geforderten Schutz- und Förderungsmassnahmen umgesetzt. Deshalb wird künftig von einem niedrigeren durchschnittlichen Aufwand ausgegangen, von rund 220?000 Franken pro Jahr. Nun möchte der Kanton flexibler über die Konzessionsgelder verfügen: Der Landrat soll die Summe festlegen.

Doch dafür ist eine Gesetzesänderung unumgänglich. Die Regierung hat jetzt einen Entwurf zur Revision des Reussdeltagesetzes bis zum 30. April in eine Vernehmlassung geschickt. Bereits am 14. Juni soll die Gesetzesänderung dem Landrat unterbreitet werden. Im kommenden Herbst soll dann die Revision des Reussdeltagesetzes vors Volk kommen.

Bruno Arnold

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.