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FLÜELEN: «Tells Bells» schreibt wegen des Regens rote Zahlen

Zwei Tage lang herrschte am Open Air Tells Bells eine ausgelassene Stimmung. Nun kommt die Ernüchterung.
Impressionen vom Open Air; von oben links im Uhrzeigersinn: die Bands M.O.M., Rykka, Sheepheadmonkeez, Moes Anthill, Pedestrians und Hairdryer. (Bilder Florian Arnold)

Impressionen vom Open Air; von oben links im Uhrzeigersinn: die Bands M.O.M., Rykka, Sheepheadmonkeez, Moes Anthill, Pedestrians und Hairdryer. (Bilder Florian Arnold)

eb. Das Open Air Tells Bells 2016 ist bereits wieder Geschichte. Am Freitag und Samstag sorgten in Flüelen insgesamt 18 Musikgruppen für ordentlich Stimmung – allen voran Damian Lynn, Eurovision-Contest-Teilnehmerin Rykka und die Band Moes Anthill mit dem Urner Bandleader Mario «Moe» Schelbert (siehe Zeitung von gestern). Daneben traten auch einige Urner Bands auf der Hauptbühne oder der Flossbühne an den Gestaden des Urnersees auf.

Familienprogramm war ein Erfolg

Doch das Open Air wurde einmal mehr nicht vom Regen verschont. Sowohl am Freitag- als auch am Samstagabend regnete es zeitenweise wie aus Kübeln. Dies tat der Stimmung zwar keinen Abbruch. Doch das Wetter hätte sich laut den Veranstaltern negativ auf die Eintritte ausgewirkt. Insgesamt rund 900 Zuschauer kamen an beiden Abenden nach Flüelen. «Angesichts des Wetters müssen wir mit diesem Publikumsaufmarsch zufrieden sein», sagt OK-Präsident Guido Gamma. «Doch 900 Eintritte sind definitiv zu wenig, damit wir unsere Ausgaben decken können.» Konkret: Das Open Air schreibt in diesem Jahr mit Bestimmtheit rote Zahlen. Wie gross der Verlust sein wird, ist momentan aber noch unklar. Die OK-Mitglieder sind bis Mittwoch noch mit dem Abbau des Festivalgeländes beschäftigt. Danach müssen sie sich aber damit auseinandersetzen, wie es weitergehen soll. «Bereits bei den letzten Ausgaben des ‹Tells Bells› regnete es stark, so dass am Schluss kaum ein Gewinn rausschaute», sagt Gamma. «Wir haben also keine Reserven, um das Defizit zu decken.»

Einen kleinen Trost gab es für die Organisatoren trotzdem: Am Samstagnachmittag war es trocken. Und prompt erschienen rund 35 Familien für das Kinderprogramm. «Das zeigt uns, dass die Leute schon kommen würden, wenn es trocken ist», sagt Gamma. Zudem würden auch die 900 Zuschauer, die trotz Regens nach Flüelen kamen, dafür sprechen, dass ein Open Air am See ein Bedürfnis ist.

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