FLÜELEN: Urnerin plant die Gstaader Tenniszukunft

Am Samstag beginnt das ATP-Tennisturnier in Gstaad. Eine wichtige Rolle spielt die Urner Anwältin Ruth Wipfli Steinegger – im strategischen Bereich des Traditionsanlasses.

Bruno Arnold
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Ruth Wipfli Steinegger auf dem Areal des TC Dätwyler, den sie auch präsidierte. (Bild Florian Arnold)

Ruth Wipfli Steinegger auf dem Areal des TC Dätwyler, den sie auch präsidierte. (Bild Florian Arnold)

Seit Mai ist die Urner Rechtsanwältin Ruth Wipfli Steinegger Verwaltungsratspräsidentin der Swiss Open Gstaad (SOG) AG. Die Gesellschaft besitzt die Durchführungsrechte für das Allianz Suisse Open Gstaad und bezweckt die alljährliche Durchführung dieses Sandplatz-Tennisturniers. «Wer jetzt denkt, es gehe für mich in Gstaad vor allem um eine Zuschauerfunktion auf der Ehrentribüne oder um Small Talk mit Promis und Cüpli-Trinken mit Sponsoren, der liegt falsch», betont die Frau des ehemaligen Urner Nationalrats Franz Steinegger.

AG plant Zukunft des Turniers

«Unser Verwaltungsrat wird sich während der Turnierwoche mehrmals mit strategischen Fragen befassen, Denn die Durchführung des 1915 erstmals ausgetragenen Anlasses sei keineswegs in Stein gemeisselt. «Die Zukunft wird kaum einfacher», betont Wipfli Steinegger. Einerseits gebe es immer mehr finanzstarke Veranstalter, die ein kleines ATP-Turnier durchführen möchten. Anderseits stellt die ATP immer höhere Vorgaben an die Infrastrukturen. Und auch das Stadion ist in die Jahre gekommen.» Im Bereich der Infrastrukturen sieht Wipfli Steinegger in naher Zukunft denn auch die grösste Herausforderung für den Verwaltungsrat. Nicht unerwähnt lässt sie: Auch ihr Mann, der ehemalige Urner Nationalrat und FDP-Schweiz-Präsident Franz Steinegger, habe ihr einige Türen öffnen können – «auch wenn er mit Tennis nicht sehr viel am Hut hat».

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