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FLÜELEN: «Yys fräiwt’s!» hat für Jodler eine doppelte Bedeutung

Mit der Höchstnote am Eidgenössischen Jodlerfest in Brig hat der Jodlerklub Seerose sein erstes grosses Jahresziel erreicht. Schon bald wird das nächste Projekt – mit der Bauernmusik Altdorf – angepackt.
Georg Epp
Für den Jodlerklub Seerose Flüelen gibt es nach dem Erfolg am Eidgenössischen Jodlerfest Brig nur eine kurze Pause, denn schon bald beginnen die Vorbereitungen für die Jodlerkonzert-Reihe «Yys fräiwt‘s!». (Bild: Cornelia Herger (Brig, 24. Juni 2017)

Für den Jodlerklub Seerose Flüelen gibt es nach dem Erfolg am Eidgenössischen Jodlerfest Brig nur eine kurze Pause, denn schon bald beginnen die Vorbereitungen für die Jodlerkonzert-Reihe «Yys fräiwt‘s!». (Bild: Cornelia Herger (Brig, 24. Juni 2017)

Georg Epp

redaktion@urnerzeitung.ch

Zum 65-jährigen Bestehen hat sich der Jodlerklub Seerose Flüelen gleich selber beschenkt: Am Eidgenössischen Jodlerfest in Brig feierte man mit dem Wettlied «B’hüet di Gott, mi liebi Heimat» von Hedwig Egger-von Moos ein weiteres Mal die Höchstnote 1 (Prädikat sehr gut). Für Dirigentin Franziska Dahinden war es bereits die fünfte eidgenössische Höchstnote, und seit 1995 hat der Klub in ununterbrochener Reihenfolge jeweils erfolgreich das angestrebte «sehr gut» erkämpft.

Diesmal war es für die Jodler aus Flüelen besonders hart, denn im Wallis war es sehr heiss. Zudem waren die Vortragslokale etwas zu dezentral ausgewählt worden, sodass sich viele Besucherinnen und Besucher auf ein Wettlokal konzentrieren mussten, um die gewünschten Wettvorträge anzuhören.

Duett holt sich ebenfalls Höchstnote

Auch die «Seeröseler» kämpften gegen die erschwerten Bedingungen. Um nicht gestört zu werden, mussten die Fenster im Einsinglokal geschlossen bleiben, und auch im Vortragslokal in der Turnhalle war es sehr heiss. Die spontane Aussage «Yys fräiwt’s!» gab es aber trotzdem mehrmals zu hören. So etwa von Antoinette Crawley und Annegret von Bergen, die sich – wie der Klub – über die Höchstnote im Duett freuen durften.

«Yys fräiwt’s!» wird man aber auch in den kommenden Wochen und Monaten mehrmals zu hören bekommen. Der Grund: das neuste Projekt der Seerose. Die Flüeler Jodler sind mittlerweile bekannt für gediegene und doch gewagte, aber stets auch von Innovation geprägte Konzerte. In bester Erinnerung sind zum Beispiel die «Jodelphonie» mit dem MV Unterschächen oder die drei Höhepunkte anlässlich des 60-Jahr-Jubiläums im Jahre 2012: Damals gab es eine Matinee im Cinema Leuzinger mit dem Posaunenquartett Tromburi, die Segnung der CD «Gnademäss» und einen speziellen Jubiläums-«Jodlerabig». Und ebenfalls absolute Grosserfolge waren im Jahr 2014 die Jodlerkonzerte im Rahmen der Reihe «Yys gfallt’s!»

Mit den erwähnten Projekten hat sich der Jodlerklub Seerose aber auch einen Namen als eigentlicher Konzert-Jodlerklub gemacht. Einen klassischen «Jodlerabig» organisiert man denn auch nur noch ganz sporadisch. So hat der kameradschaftlich zusammengeschweisste Klub auch zum 65. Geburtstag wieder etwas Spezielles parat. Zusammen mit der Bauernmusik Altdorf, die aktuell auf Tournee in diversen Urner Gemeinden ist, will man mit Jodlerkonzerten in den Pfarrkirchen Flüelen (29. Oktober), Andermatt (12. November), Bürglen (19. November) und Seelisberg (26. November) Freude bereiten. Man ist sehr stolz, dass die Zusammenarbeit mit der erfolgreichen Bauernmusik zu Stande gekommen ist. Geplant sind im Rahmen der Konzertreihe «Yys fräiwt’s!» auch diverse gemeinsame Auftritte.

Konzertorte ganz bewusst ausgewählt

Das attraktive Konzertprogramm wurde von Seerose-Dirigentin Franziska Dahinden und Peter Gisler (Bauernmusik) zusammengestellt. Nach den Sommerferien startet man intensiv mit den Vorbereitungen. Das Feiern des am «Eidgenössischen» in Brig erzielten Prädikats «sehr gut» bleibt somit von kurzer Dauer. Das OK mit Markus Ziegler an der Spitze wählte neben dem eigenen Herkunftsort Flüelen bewusst Gemeinden, in denen kein Jodlerklub beheimatet ist. Alle vier Pfarrämter freuen sich auf die Konzerte und die «Seerö- seler» bedanken sich bereits jetzt für die grosszügige Unterstützung. Der Eintritt zu den «Yys-fräiwt’s!»-Konzerten ist frei.

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