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Flüeler und Sisiger danken ihrem Pfarrer

Nach genau neunjährigem Wirken in den Pfarreien Flüelen und Sisikon hat sich Pfarrer Notker Bärtsch am Nationalfeiertag im Rudenzpark in Flüelen von den Pfarreiangehörigen verabschiedet.
Georg Epp
Pfarrer Notker Bärtsch verlässt die Pfarreien Flüelen und Sisikon nach neun Jahren. Am 1. August wurde er im Rudenzpark in Flüelen offiziell verabschiedet. (Bld: Georg Epp, Flüelen, 1. August 2018)

Pfarrer Notker Bärtsch verlässt die Pfarreien Flüelen und Sisikon nach neun Jahren. Am 1. August wurde er im Rudenzpark in Flüelen offiziell verabschiedet. (Bld: Georg Epp, Flüelen, 1. August 2018)

Der Kirchenrat Flüelen mit Richard Arnold an der Spitze rechnete am 1. August mit einem Grossaufmarsch zur Abschiedsfeier von Pfarrer Notker Bärtsch. 150 bereit gestellte Sitzgelegenheiten reichten aber bei weitem nicht aus, denn nahezu 200 Pfarreiangehörige wollten die Gelegenheit nicht verpassen, um sich beim wegziehenden Pfarrer nochmals herzlich zu bedanken. Ab sofort wird der 72-jährige gebürtige Flumser im schwyzerischen Altendorf als mitarbeitender Priester in einem reduzierten Pensum wirken. Wie beim Amtsantritt von Notker Bärtsch vor neun Jahren umrahmte die Familienkapelle Franz und Jolanda Schmidig-Ruoss aus Muotathal den Gottesdienst mit musikalischer Vielfalt.

Drei Handzeichen stehen im Zentrum

In seiner Festpredigt zum Abschied von den Pfarreien Flüelen und Sisikon setzte Pfarrer Notker Bärtsch drei Handzeichen ins Zentrum. Mit drei Fingern zum Eid erinnerte er an die drei Urkantone, die sich mit einem Eid versprachen, eigenständig zu leben und einander beizustehen. «Das Beistehen, das Miteinander ist entscheidend», meinte Bärtsch unter anderem. Das ist auch heute noch wichtig, nicht nur auf nationaler oder kantonaler Ebene, sondern auch in unseren Familien, Ehen und Schulklassen.» Mit dem Kreuz war der Bezug zur Schweizerfahne am Nationalfeiertag naheliegend. Mit dem Handzeichen «Einer für alle - alle für einen» beendete er seine Gedankengänge. Und schliesslich erwähnte er den Spruch, der im Parlamentssaal in Bern steht: «Jeder und jede von uns darf seine Meinung und Überzeugung haben, aber sie muss mit dem Miteinander und mit Verständnis gekoppelt sein.»

Zum Schluss des Abschiedsgottesdienstes bedankte sich Notker Bärtsch namentlich bei verschiedenen Personen, die sein Wirken in Flüelen besonders unterstützt hätten. Er erntete seinerseits auch grossen Dankesapplaus von den anwesenden Pfarreiangehörigen.

Abschied mit Konzert der Familienkapelle Schmidig

Die Familienkapelle Schmidig-Ruoss aus Muotathal umrahmte die Abschiedsfeier für Pfarrer Notker Bärtsch. (Bild: Georg Epp, Flüelen, 1. August 2018)

Die Familienkapelle Schmidig-Ruoss aus Muotathal umrahmte die Abschiedsfeier für Pfarrer Notker Bärtsch. (Bild: Georg Epp, Flüelen, 1. August 2018)

Richard Arnold, der Präsident des Kirchenrats Flüelen, bedankte sich beim scheidenden Pfarrer im Namen des Pfarreivolks von Flüelen und Sisikon nochmals für die geleistete Arbeit. An der Kirchgemeindeversammlung in Flüelen und in Sisikon war der Seelsorger bereits mit Geschenken und grossem Dank offiziell verabschiedet worden. Arnold würdigte das priesterliche Wirken von Pfarrer Notker Bärtsch in den beiden Gemeinden, in den Schulen aber auch in den beiden Heimen Seerose und Urnersee. Ein Zusatzkonzert der Familienkapelle Franz und Jolanda Schmidig-Ruoss und ein Apéro erleichterten das Abschiednehmen. Etwas Wehmut war auf beiden Seiten zu spüren.

Begrüssungsgottesdienst am 2. September

Pater Damian Weber als Pfarradministrator und Pater Alistair Gogodo als Vikar übernehmen nun die Pfarreiaufgaben in Sisikon und Flüelen. Am Sonntag, 2. September, um 10 Uhr, feiert die Pfarrei Flüelen einen Begrüssungsgottesdienst. Pfarrer Daniel Krieg, Dekan der Urschweiz, wird den Gottesdienst leiten und die Predigt halten. Dem abtretenden Pfarrer Notker Bärtsch, aber auch den neuen Pfarrherren wünschten die anwesenden Pfarreiangehörigen einen guten Neustart in Altendorf respektive Flüelen.

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