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Flüelerin surft an die Weltspitze

Keine Frau auf der Welt surft schneller als Heidi Ulrich. In Frankreich stellte sie im Training mit fast 80 Kilometern in der Stunde einen neuen Rekord auf. Die 34-Jährige steckt sich bereits neue Ziele und will noch härter trainieren.
Remo Infanger
Heidi Ulrich surft an der französischen Küste in La Franqui einem neuen Rekord entgegen. (Bild: PD)

Heidi Ulrich surft an der französischen Küste in La Franqui einem neuen Rekord entgegen. (Bild: PD)

Schnellste Windsurferin der Welt auf offenen Gewässern: So darf sich Heidi Ulrich nennen. Mit der Spitzengeschwindigkeit von 43,01 Knoten, knapp 80 Kilometer in der Stunde, bretterte die 34-jährige Flüelerin auf ihrem Windsurfbrett kürzlich der französischen Küste in La Franqui entlang. «Dass es gleich für den Rekord bei den Frauen reichen würde, hätte ich nicht gedacht», sagt Ulrich. «Ich freue mich riesig.»

Trotz des grossen Erfolgs bleibe ein winziger Wermutstropfen. «Leider habe ich diese Spitzenzeit bloss beim Training und nicht an einem offiziellen Wettkampf geholt», erklärt Ulrich. Gemessen wurde die Zeit nämlich über eine GPS-Uhr, die den Topspeed während 2 Sekunden exakt misst. Auf der offiziellen Speedsurfing-Website mit den schnellsten Windsurfergebnissen der Welt werden die Werte aufgelistet. Weltrekordhalterin ist Ulrich deshalb auch ohne offiziellen Wettkampf-Event, da GPS-Zeitrekorde das ganze Jahr über aufgestellt werden können.

Trotz Rekord hat Ulrich noch viel Luft nach oben

Damit toppt die Flüelerin erneut die Geschwindigkeit der Britin Zara Davis – ihrer Erzrivalin. Denn die beiden liefern sich seit einiger Zeit einen sportlichen Schlagabtausch um Rekordgeschwindigkeiten beim Speedsurfen. Dass Ulrich an die Weltspitze surft, hätte sie vor ein paar Jahren kaum für möglich gehalten. «Am Anfang war alles ein bisschen ‹just for fun›», erinnert sie sich. Mit der Zeit habe sie jedoch gemerkt, dass mehr drin liege und sie habe angefangen, fleissiger zu trainieren – besonders auf dem Urnersee. «Uri ist ein Surfparadies und bietet nicht zuletzt dank des Föhns alles, was das Herz des Surfers begehrt.»

Nach dem erneuten Rekord im Speedsurfen hat Ulrich nun endgültig «den Braten gerochen» und will mit einem strikten Trainingsplan noch härter trainieren. Trotz Rekord habe sie noch viel Luft nach oben. «Zunächst einmal will ich meine Leistung bestätigen und mir beweisen, dass der Spitzenlauf nicht bloss ein Zufall war», so Ulrich. Zudem gebe es noch andere Disziplinen als Speedsurfen auf offenen Gewässern – etwa den Slalom-Weltcup in Frankreich im kommenden Jahr. «Und auch Zara Davis schläft natürlich nicht.»

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