Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Flüelen budgetiert einen Verlust

Nächstes Jahr wird Flüelen mehr Geld ausgeben als einnehmen. Das Defizit kann mit dem Eigenkapital gedeckt werden. Die Bevölkerung entscheidet auch über Kreditbegehren in der Höhe von 275’000 Franken.
Philipp Zurfluh

2019 wird Flüelen rote Zahlen schreiben. Dies geht aus dem Budget hervor, über das die Offene Dorfgemeinde am Donnerstag, 22. November befindet. Bei einem Gesamtaufwand von 7,47 Millionen Franken und einem Gesamtertrag von 7,27 Millionen Franken sieht das Budget 2019 einen Aufwandüberschuss von 203’600 Franken vor. Wie dem Bericht zum Budget zu entnehmen ist, kann der Aufwandüberschuss mit dem Eigenkapital gedeckt werden. Miteinberechnet im Budget sind bereits die Auswirkungen von zwei Kreditvorlagen, die der Versammlung zur Abstimmung vorgelegt werden.

Das Budget sieht Nettoinvestitionen von 138’000 Franken vor. Dabei handelt es sich um die erste Tranche der Umgebungsgestaltung der Schulanlage Gehren von 70’000 Franken und die Erneuerung der Sportplatzbeleuchtung mit Nettokosten von 68’000 Franken. Der Steuerfuss soll bei 93 Prozent belassen werden. Ebenfalls unverändert bleibt mit 0,01 Promille der Kapitalsteuersatz für juristische Personen.

Gemeinderat informiert über den Finanzplan

Beim Budget der Wasserversorgung wird ein Ertragsüberschuss von 2000 Franken prognostiziert. Die Wassertaxen sollen unverändert bleiben. Die Investitionsrechnung 2019 der Wasserversorgung beinhaltet Investitionen für die Erneuerung der Wasserleitung im Hanfgärtliweg (51’000 Franken), die Erneuerung der IT-Anlage (47’000 Franken) sowie die neue UV-Anlage im Reservoir Kohlplatz (90’000 Franken).

Der Gemeinderat informiert die Bevölkerung auch über den Finanzplan 2019-2023 und damit über die geplanten Investitionen in den nächsten Jahren.

Drei Präsidenten demissionieren

Im Schulrat treten Präsidentin Trudy Kunkel und Vizepräsident Marcel Aschwanden zurück. Für die Amtsdauer 2019 bis 2020 stellen sich Verwalterin Elisabeth Orglmeister und die Mitglieder Sara Ineichen-Bissig und Ralph Wyrsch zur Wiederwahl. Der Präsident der Rechnungsprüfungskommission, Hansruedi Herger, demissioniert. Die Mitglieder Hanspeter Amrhein, Pascal Arnold, Christoph Poletti und Patrik Wyrsch kandidieren für eine weitere Amtsdauer (2019-2020). Per Ende Jahr demissioniert Louise Aschwanden, Präsidentin der Baukommission. Die Mitglieder Erik Arnold und Lukas Eggimann stellen sich zur Wiederwahl (2019-2022). (pz)

Diverse Einsparungen bei der Sanierung des Schulhauses Gehren

Der Gemeinderat legt den Stimmbürgern die Genehmigung der Schlussabrechnung der Gesamtsanierung Schulhaus Gehren vor. Die Versammlung hat im Oktober 2015 mit einer Abstimmung an der Urne einen Kredit von 7,7 Millionen Franken bewilligt. Eine Woche vor den Schulsommerferien 2017 konnte die sanierte Schulanlage wieder bezogen werden. «Durch verschiedene Optimierungen konnten Einsparungen erzielt werden», schreibt der Gemeinderat. Die im Kredit enthaltenen Reserven von rund 350’000 Franken wurden nicht beansprucht. So fällt die Nettobelastung für die Gemeinde von 6’717’329 Franken um beinahe 1 Million tiefer aus. «Das finanzielle und bauliche Resultat der Gesamtsanierung der Schulanlage Gehren ist äusserst positiv zu werden», so der Gemeinderat.

Besonders erwähnt wird die tatkräftige Hilfe der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden. Im Januar 2018 durfte Flüelen den «äusserst grosszügigen» Unterstützungsbeitrag von 400’000 Franken in Empfang nehmen. Der Gemeinderat beantragt den Stimmbürgern, die Schlussabrechnung der Gesamtsanierung zu genehmigen und die Baukommission mit dem besten Dank für die geleistete Arbeit zu entlasten.

IT soll neu organisiert werden

An der Offenen Dorfgemeinde ist die Genehmigung des Gesellschaftsvertrags «einfache Gesellschaft RZ Altdorf» traktandiert. Vor über 25 Jahren haben sich die sechs Gemeinden Altdorf, Attinghausen, Bürglen, Flüelen, Schattdorf und Seedorf zur IG Rechenzentrum Altdorf zusammengeschlossen. Im Lauf der Zeit kamen die Gemeinden Sisikon und Bauen, die Abwasser Uri AG und die Korporationsbürgergemeinde Altdorf hinzu. Nun drängt sich eine zeitgemässere Organisationsform auf. Diese Neuorganisation muss an der Versammlung der betroffenen Gemeinden vorgelegt werden. Unter Vorbehalt der Genehmigung durch die Gemeindeversammlungen aller Gesellschafter soll der Vertrag auf den 1. Januar 2019 in Kraft treten.

Die Versammlung findet am Donnerstag, 22. November, 19.30 Uhr, im Schulhaus Matte statt.

Sportplatzbeleuchtung soll erneuert werden

Die Flüeler Stimmbürger befinden an der Versammlung über zwei Kreditbegehren. Zum einen geht es um die Umgebungsgestaltung der Schulanlage Gehren. Auf dem Schulhausareal gibt es verschiedene Aufenthaltsflächen auf mehreren Ebenen. Ausser Sitzgelegenheiten und einem Tischtennistisch sowie einzelnen Spielgeräten beim Kindergarten stehen keine Einrichtungen und Gestaltungselemente für den Aufenthalt der Schüler im Freien zur Verfügung. Mit gezielten Massnahmen sollen Freiräume, Rückzugsmöglichkeiten und Gestaltungselemente für Aktivitäten geschaffen werden. Zusammen mit der Planungsfirma Ecovia GmbH wurde die Situation analysiert. Gemeinderat und Schulrat haben sich für eine massvolle Umgebungsgestaltung entschieden. Es wurde bewusst darauf verzichtet, bereits ein fertiges Ausführungsprojekt vorzulegen. An der Versammlung werden Umsetzungsbeispiele präsentiert. Der Gemeinde- und Schulrat beantragt einen Bruttokredit von 200’000 Franken für die Umgebungsgestaltung.

Beleuchtung hat Lebensdauer überschritten

Beim zweiten Kreditbegehren geht es um die Erneuerung der Beleuchtung auf der Sportanlage Allmend. «Die Beleuchtung mit sämtlichen elektrischen Installationen hat die Lebensdauer überschritten und muss dringend saniert werden», schreibt der Gemeinderat. Durch den Einsatz der neusten Technologie von LED-Flutlichtstrahlern kann eine gute Ausleuchtung der Platzfläche gewährleistet werden.
Laut des Gemeinderats bringe eine energieeffiziente LED-Beleuchtung der neusten Technologie massive Einsparungen beim Stromverbrauch und bei den Unterhaltskosten. Die Ausführung erfolgt in den nächsten Monaten, damit die neue Platzbeleuchtung auf Beginn der Rasensaision 2019 zur Verfügung steht.

Kanton übernimmt 10 Prozent der Kosten

Aufgrund geänderter Sicherheitsanforderungen für Schiessanlagen muss ein bestehender Mast mit einer Aluverkleidung versehen werden. Der Kanton leistet Beiträge an Sportstätten, welche dem Schul- und Vereinsbetrieb zur Verfügung stehen. Bei Beleuchtungen wird eine energieeffiziente Lösung verlangt. Das vorliegende Projekt erfüllt die Auflagen und kann mit einem Kantonsbeitrag von 10 Prozent an die anrechenbaren Kosten rechnen.
Der Gemeinderat beantragt den Stimmbürgern, den Bruttokredit von 75’000 Franken (Nettobelastung 68’000 Franken) für die Erneuerung der Sportplatzbeleuchtung zu bewilligen. (pz)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.