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Flüelerin surft wieder an die Weltspitze

Heidi Ulrich erobert den Titel als schnellste Windsurferin der Welt zurück. In La Palme toppt die Urner Speedsurferin die bisherige Bestmarke um 0,33 Knoten.
Remo Infanger

Sie ist kaum zu bremsen, erst recht nicht auf ihrem Windsurfbrett. Im Rahmen des Wettkampfes «Prince of Speed» fuhr die Urner Windsurferin am vergangenen Montag mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 37,62 Knoten die Küste von La Palme in Südfrankreich entlang. Das entspricht rund 69,67 Kilometern in der Stunde – Weltrekord bei den Frauen. Ihre Reaktionen gibt es hier auf Video:

Damit darf sich die 35-jährige Flüelerin wieder «schnellste Windsurferin der Welt auf offenem Gewässer über eine nautische Meile» nennen. Eine solche Meile entspricht 1,8 Kilometern. Erneut, weil sie bereits im vergangenen Jahr den Meilenweltrekord für eine kurze Zeit innehatte, bevor ihre Rivalin, die Britin Zara Davis, sie wieder entthronte. Nun übertraf Ulrich Davis’ bisherige Bestmarke ein weiteres Mal um 0,33 Knoten. Bei ihrem Rekord erreichte die Flüelerin eine Höchstgeschwindigkeit von 77,78 Kilometern in der Stunde.

Grosse Sandbank erschwert den Kurs

Die Urnerin Surferin Heidi Ulrich hat wieder einen Weltrekord aufgestellt. (Bild: PD)Die Urnerin Surferin Heidi Ulrich hat wieder einen Weltrekord aufgestellt. (Bild: PD)
Die Urnerin Surferin Heidi Ulrich hat wieder einen Weltrekord aufgestellt. (Bild: PD)Die Urnerin Surferin Heidi Ulrich hat wieder einen Weltrekord aufgestellt. (Bild: PD)
Die Urnerin Surferin Heidi Ulrich hat wieder einen Weltrekord aufgestellt. (Bild: PD)Die Urnerin Surferin Heidi Ulrich hat wieder einen Weltrekord aufgestellt. (Bild: PD)
Die Urnerin Surferin Heidi Ulrich hat wieder einen Weltrekord aufgestellt. (Bild: PD)Die Urnerin Surferin Heidi Ulrich hat wieder einen Weltrekord aufgestellt. (Bild: PD)
5 Bilder

Impressionen vom Weltrekord von Heidi Ulrich

«Ich bin überglücklich», so Ulrich. «Erst recht, weil der Kurs in diesem Jahr nicht ganz ohne ist.» Mitten auf der Strecke befinde sich eine grosse Sandbank, welche umfahren werden muss. «Das kostet viel Zeit, weil man nicht geradlinig am Strand entlang surfen kann, sondern einen Bogen darum, hinaus ins wellige Meer machen muss», erklärt sie. Hinzu komme, dass in diesem Jahr kein Shuttle zurück an die Startposition fährt, weil der Strand überflutet ist. «Das heisst, dass wir Regatteure die Strecke schräg gegen den starken Wind zurückfahren müssen, was sehr lange dauert und extrem viel Kraft kostet», so Ulrich.

Dass sie es versteht, Höchstleistungen auf internationaler Ebene zu erzielen, hat Ulrich schon einige Male unter Beweis gestellt. Das letzte Mal Ende April dieses Jahres im südfranzösischen Port-la-Nouvelle. Dort gelang ihr der Weltrekord in der Disziplin GPS über eine Stunde, wo während 60 Minuten die Durchschnittsgeschwindigkeit gemessen wird.

Noch dauert der Weltrekord-Event an

Nun ist sie doppelte Weltrekordhalterin. Für Heidi Ulrich aber kein Grund, sich jetzt auf den Lorbeeren auszuruhen, denn noch läuft der Event und auch die Konkurrenz liebäugelt mit dem Titel der schnellsten Windsurferin der Welt. Ende Juni wird sich zeigen, ob die Spitzensportlerin ihren Rekord verteidigen konnte, oder ihn sogar nochmals toppen wird.

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