Förderung an Schulen im Kanton Uri gelingt

Der Urner Regierungsrat ist zufrieden mit den Förderungsmassnahmen im Kindergarten und in der Primarschule. Lehrer akzeptieren das neue Programm, es gibt aber auch Kritik.

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Schüler erhalten gezielt Hilfe Mädchen und Knaben mit schulischen Problemen oder besonderer Begabung werden im Kanton Uri individuell und frühzeitig gefördert (im Bild: Heilpädagogin Susy Wyrsch an der Schule in Attinghausen). (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Schüler erhalten gezielt Hilfe Mädchen und Knaben mit schulischen Problemen oder besonderer Begabung werden im Kanton Uri individuell und frühzeitig gefördert (im Bild: Heilpädagogin Susy Wyrsch an der Schule in Attinghausen). (Bild: Urs Hanhart / Neue UZ)

Die Neuorganisation der integrativen Förderungen habe sich bewährt, schreibt die Urner Bildungs- und Kulturdirektion in einer Mitteilung. Die Umsetzung der vier Förderungsmassnahmen (siehe Kasten) gelinge gut. Die Untersuchung der Pädagogischen Hochschule Luzern hat aber auch Kritik offengelegt: So gibt es bei der Pensenplanung, beim administrativen Aufwand und bei der Arbeitsbelastung bei mehreren Kindern noch Verbesserungspotential.

Die Urner Regierung hat auf das Schuljahr 2007/2008 die Förderungsmassnahmen neu organisiert. Besonders begabte oder besonders schwache Schüler werden speziell unterstützt.

pd/rem

Das sind die Förderungsmassnahmen:

1. Prävention

Schulische Heilpädagogen nehmen am Unterricht in einer Klasse teil, um abzeichnende Schulschwierigkeiten, die sich auf Grund von Überforderung oder Unterforderung ergeben können, möglichst frühzeitig zu erkennen.

2. Integrative Förderung

Schüler, die die Lernziele nur knapp erreichen oder Rechen- bzw. Lese-Rechtschreibstörungen aufweisen, erhalten integrative Förderung. Lernziele können angepasst werden oder nicht.

3. Deutsch als Zweitsprache

Schüler aus fremdsprachigen Gebieten mit ungenügenden Deutschkenntnissen erhalten speziellen Deutschunterricht.

4. Begabtenförderung

Mit der Rahmen der Begabtenförderung können so genannte Gruppenangebote eingesetzt werden. In beiden Fällen wird ein Thema aus einem bestimmten Fach oder ein fächerübergreifendes Thema erweitert und vertieft behandelt.

pd