FORSCHUNGSARBEIT: Die Urner Jugend ist oft unerwünscht

Drei Studentinnen haben den Urner Jugendlichen auf den Zahn gefühlt. Sie stellten fest, dass die Teenies vielerorts unerwünscht sind.

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Der Ruf nach einem Jugendhaus, wo sich verschiedene Cliquen aufhalten können – wie hier in Inwil – wird in Uri immer lauter. (Archivbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Der Ruf nach einem Jugendhaus, wo sich verschiedene Cliquen aufhalten können – wie hier in Inwil – wird in Uri immer lauter. (Archivbild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Für Urner Jugendlichen ist der Raum zu eng. Ihnen fehlen Plätze oder Lokale, wo sie sich als Cliquen aufhalten können. Weder drinnen noch draussen sind sie erwünscht. Dieses Fazit ziehen die drei künftigen Oberstufenlehrerinnen Jeannine Furrer, Michelle Fedier und Olivia Sicher, in ihrer Masterarbeit über die Jugend in Uri an der Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz in Luzern. In den vergangenen zwei Jahren gingen sie an Wochenenden rund zwanzigmal auf die Gasse, haben Jugendliche beobachtet und mit ihnen diskutiert.

Die Teenies kämen zudem sehr leicht zu Alkohol. Allerdings werde nur vereinzelt im Übermass getrunken. Vandalismus, Nachtruhestörung und Alkohol: Die Urner Jugend hat einen schlechten Ruf. Doch sind die Jugendlichen wirklich so schlimm, dass ständig Sicherheitskräfte für Ordnung sorgen müssen? «Nein», sind sich die drei Studentinnen einig.

Elias Bricker

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Urner Zeitung.