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Franziska Ruch holt Festsieg beim Frauen- und Meitlischwingfest

Die letztjährige Siegerin Maria Zahner musste sich beim zweiten Frauen- und Meitlischwingfest in Göschenen im Schlussgang geschlagen geben. Den verdienten Sieg sicherte sich die 192 Zentimeter grosse Franziska Ruch.
Paul Gwerder
Siegerin Franziska Ruch mit ihrer Tochter Lara, die in der Kategorie «Zwergli» den 4. Rang belegte. (Bild: Paul Gwerder, Göschenen, 5. August 2018)

Siegerin Franziska Ruch mit ihrer Tochter Lara, die in der Kategorie «Zwergli» den 4. Rang belegte. (Bild: Paul Gwerder, Göschenen, 5. August 2018)

Am zweiten Frauen- und Meitlischwingfest in Göschenen kamen nicht nur die 111 angetretenen Schwingerinnen ins Schwitzen. Auch die rund 300 Zuschauer hatten mit den warmen Temperaturen zu kämpfen. Diesmal war der Austragungsort in der Breite. Das Publikum hatte unterhalb der wunderschönen Kirche eine herrliche Sicht in die Göscheneralp mit der Dammakette. «Nach der ersten Anfrage des Eidgenössischen Frauenschwingverbands war ich noch nicht ganz überzeugt, denn man darf den Aufwand nicht ganz unterschätzen», sagte Ok- und Gemeindepräsident Felix Cavaletti. «Heute bin ich froh, haben wir zugesagt, denn dieser wunderbare Tag entschädigt das sechsköpfige OK, aber auch die über 40 Helferinnen und Helfer», sagte Cavaletti. Das Schwingfest fand erstmals in der Breite statt. Dies erwies sich als gute Idee, denn der Platz ist zentral gelegen und die Infrastruktur mit der Mehrzweckhalle ist nur ein paar Schritte entfernt.

Gabentempel mit einigen Lebendpreisen

Gabenchefin Trudy Banholzer, verstand es einen prächtigen Gabentempel zusammenzustellen. Es hatte sogar ein paar Lebendpreise dabei, nämlich ein fünf Monate altes Kälblein für die Siegerin sowie eine Geiss und fünf Hasen. «Ich bin absolut positiv überrascht worden, wie viele Leute uns mit Geld und Naturalgaben unterstützt haben», erklärte die Gabenchefin.

Daniel Arnold, der Sohn des Züchters des Kälbleins meinte: «Hoffentlich gewinnt nicht wieder die gleiche Schwingerin wie vergangenes Jahr. Sie hat nämlich mein lieb gewonnenes Kalb mitgenommen.» Nach dem Schlussgang konnte er aufatmen, denn die Siegerin entschied sich gegen den Lebendpreis und nahm dafür einen Check mit nach Hause.

Der Schwingplatz in der Breite bietet eine prächtige Sicht auf die Dammakette. (Bild: Paul Gwerder)

Der Schwingplatz in der Breite bietet eine prächtige Sicht auf die Dammakette. (Bild: Paul Gwerder)

Franziska Ruch entscheidet Schlussgang kurz vor Schluss

39 Athletinnen waren bei den Damen am Start. Die auffälligste Erscheinung war dabei die 192 Zentimeter grosse Turnerschwingerin Franziska Ruch aus Frutigen. Mit drei Siegen und zwei gestellten Gängen qualifizierte sie sich für den Schlussgang. Das gleiche Notenblatt wies ihre Gegnerin auf, die letztjährige Siegerin Marina Zahner aus Kaltbrunn. Im Schlussgang war Franziska Ruch die aktivere Schwingerin und trotzdem konnte sie erst kurz vor Ablauf der Zeit die schon leicht angeschlagene Marina Zahner bezwingen.

«Göschenen ist für mich scheinbar ein gutes Pflaster»

«Ich bin überglücklich über meinen ersten richtigen Kranzfestsieg. Ich hatte heute ein hartes Programm und bin jetzt einfach nur noch erleichtert», so die dreifache Mutter, deren älteste Tochter Lara bei den «Zwergli» den 4. Platz belegte. Ruch gewann zwar schon einmal in Raron, aber dabei profitierte sie vom gestellten Schlussgang von Jasmin Gäumann und Silvia Deck. «Göschenen ist für mich scheinbar ein gutes Pflaster, denn hier bestritt ich vor einem Jahr als 34-Jährige mein erstes Schwingfest», sagte die Siegerin stolz. Neben Marina Zahner gewann noch Silvia Phil (Morschach) und Isabel Egli (Steinhuserberg) einen der vier begehrten Kränze.

Die Kategorie «Meitli 1» machten die beiden Bernerinnen Tanja Widmer (Affoltern) und Laura Zurfluh (Uetendorf) untereinander aus. Die 14-jährige Laura Zurfluh hatte das bessere Ende für sich. Bei den «Meitli 2» setzte sich Livia Grüter (Buttisholz) gegen Manon Christ (Gempen) durch und bei den «Zwergli» konnte Jolina Zemp (Ebnet) nach einem begeisternden Schlussgang die Muotathalerin Elena Schelbert besiegen.

Einen attraktiven Schlussgang lieferten sich in der Kategorie "Zwergli" Siegerin Jolina Zemp (rechts) und Elena Schelbert. (Bild: Paul Gwerder)

Einen attraktiven Schlussgang lieferten sich in der Kategorie "Zwergli" Siegerin Jolina Zemp (rechts) und Elena Schelbert. (Bild: Paul Gwerder)

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