Friedenslicht erreicht das Rathaus in Altdorf

Es hat eine lange Reise hinter sich und ist nun in Altdorf eingetroffen – das Friedenslicht aus Bethlehem.

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Bei der Übergabe des Friedenslichts im Rathaus; von links: Kanzleidirektor Roman Balli, Landesstatthalter Urban Camenzind, Jonas Rüttimann, Melanie Gisler, Marcel Isenschmid und Dominik Furger.

Bei der Übergabe des Friedenslichts im Rathaus; von links: Kanzleidirektor Roman Balli, Landesstatthalter Urban Camenzind, Jonas Rüttimann, Melanie Gisler, Marcel Isenschmid und Dominik Furger.

Pd, PD

(RIN) Am vergangenen Montagabend, 16. Dezember, brachte eine Delegation Jugendlicher in Begleitung von Religionspädagoge Marcel Isenschmid aus Erstfeld das Friedenslicht des Vereins Friedenslicht Schweiz ins Rathaus nach Altdorf. Landesstatthalter Urban Camenzind und Kanzleidirektor Roman Balli nahmen das Friedenslicht in Vertretung des Regierungsrats entgegen.

Jonas Rüttimann und Melanie Gisler aus Buochs schilderten in einem interessanten Erfahrungsbericht, was sie im vergangenen Jahr erlebten, als sie das Friedenslicht in Wien in Empfang nahmen um es nach Luzern zu transportieren.

Friedenslicht ist längst zum Brauch geworden

Am Sonntag, 15. Dezember, war das Friedenslicht aus Bethlehem zum 27. Mal in die Schweiz gekommen. Zeitgleich wurde es in Basel, Fribourg, Luzern und Zürich feierlich empfangen. Von dort aus ging es dann in alle Landesteile, wo es weitergegeben wird und die Adventszeit tausendfach erleuchtet.

Erstmals kam das Friedenslicht 1993 in die Schweiz und ist zu einem immer beliebter werdenden Brauch im Dezember herangewachsen, der an den wahren Sinn des Weihnachtsfestes erinnern soll. Es soll die Herzen der Menschen berühren – und dies über alle sozialen, religiösen und politischen Grenzen hinaus, wie die Trägerschaft des Friedenslichts Schweiz auf ihrer Homepage schreibt. Das kleine Licht aus Bethlehem soll Menschen motivieren, einen persönlichen und aktiven Beitrag für Dialog und Frieden zu leisten.

Der weltumspannende Akt der Solidarität soll somit Menschen aller Religionen und Hautfarben verbinden. Als langjährige Patronatsträgerin übernimmt die Stiftung «Denk an mich» auch in diesem Jahr das nationale Patronat. Freiwillige Spenden gehen an verschiedene Sommerlager, damit auch Menschen mit Behinderungen Momente der Lebensfreude geniessen können. Als zusätzliche Kooperationspartnerin konnte der Verein Friedenslicht dieses Jahr die Aktion «Sternsingen Missio – Kinder helfen Kindern» gewinnen.