Fünf Unfälle im Kanton Uri am Pfingstsonntag und mehrere Verletzte

Am Sonntag ist es auf Urner Strassen zu mehreren Unfällen mit Verletzten gekommen. Derweil kamen zwei Urnerinnen mit dem Schrecken davon, als sie auf einem Schneefeld in die Tiefe rutschten.

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(pz/fmü) Das schöne Wetter lockte am Pfingstsonntag viele Leute nach draussen. Dementsprechend kam es auch zu mehreren Unfällen, wie die Kantonspolizei Uri in einer Mitteilung schreibt.

Rega rettet zwei Frauen aus Gefahrenzone

Am Pfingstsonntag stiegen drei Urnerinnen im Alter zwischen 18 und 19 Jahren vom Klausenpass her auf das Märcherstöckli auf. Um 11.10 Uhr mussten sie im Gebiet Stellinossen ein Schneefeld überqueren. Es löste sich ein Stein, worauf sich zwei von ihnen durch einen Sprung zur Seite in Sicherheit bringen wollten. Beide verloren dabei den Halt auf dem Schnee und rutschten in der Folge etwa 40 bis 60 Meter über das steil abfallende Schneefeld in die Tiefe. Danach konnten sie wegen dem unwegsamen Gelände nicht mehr selbstständig auf- oder absteigen. Die dritte Person alarmierte die Rega, welche die beiden abgerutschten Personen bergen und zur Kontrolle ins Kantonsspital Uri überführen konnte. Beide Frauen wurden beim Unfall leicht verletzt und konnten das Spital gleichentags wieder verlassen.

Töff und Auto kollidieren

In Gurtnellen fuhren um etwa 11.40 Uhr ein Auto (LU) gefolgt von einem Motorrad (SZ) auf der Gotthardstrasse in Richtung Süden. Etwa 500 Meter südlich der Alpbachbrücke wollte der Autofahrer nach links auf einen Ausstellplatz abbiegen, als der Motorradfahrer mit einer Beifahrerin zum Überholen ansetzte. In der Folge kam es zu einer seitlich-frontalen Kollision. Das Motorrad und die beiden Personen rutschten nach links von der Strasse ab, durchschlugen dabei einen Holzzaun. Der Lenker wurde leicht verletzt mit dem Rettungsdienst ins Kantonsspital Uri gebracht. Die Beifahrerin wurde erheblich verletzt und mit der Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen. An den Fahrzeugen sowie am Zaun entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 14'000 Franken.

Kollision ohne Verletzte

Ähnliches spielte sich um 12.40 Uhr in Göschenen ab. Ein Auto (AG) wollte auf der Göscheneralpstrasse nach der Voralp-Kurve links auf einen Ausstellplatz abbiegen. Gleichzeitig setzte der hintere Autolenker (SZ) zum Überholen an. Es kam zu einer seitlich-frontalen Kollision. Verletzt wurde niemand. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in der Höhe von rund 4000 Franken.

Nicht rechtzeitig abgebremst

In Silenen musste eine Autolenkerin (UR) um 15.30 Uhr auf der Gotthardstrasse verkehrsbedingt stark abbremsen. Ein Motorradfahrer (SZ), welcher hinter dem Auto fuhr, kollidierte dabei frontal gegen das Heck. Er kam zu Fall, zog sich dabei jedoch keine Verletzungen zu. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von etwa 7000 Franken.

Unfall auf der Axenstrasse

Auf der gesamten Axenstrasse waren am Sonntag die Warnblinklampen eingeschaltet und der Verkehr wurde punktuell angehalten. Im Gumpisch-Tunnel bremste um 17 Uhr ein Lenker (SZ) bei Rot bis zum Stillstand ab. Der Motorradfahrer (SZ) dahinter erkannte die Situation zu spät und kollidierte trotz eingeleitetem Bremsmanöver frontal mit dem Heck des Personenwagens. Er stürzte auf die Gegenfahrbahn und kam unter seinem eigenen Motorrad zu liegen. Der entgegenkommende Verkehr konnte rechtzeitig anhalten. Er trug erhebliche Verletzungen davon und wurde mit dem Rettungsdienst ins Kantonsspital Uri überführt. Der Sachschaden an den beiden Fahrzeugen beträgt etwa 8000 Franken. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.