Fünf Verletzte nach Unfall in Seelisbergtunnel

Im Seelisbergtunnel auf der A2 im Kanton Uri hat sich am Samstagmorgen ein Auffahrunfall zwischen einem Lieferwagen und zwei Autos ereignet. Der Tunnel war danach für drei Stunden gesperrt.

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Die Unfallstelle im Seelisbergtunnel. (Bild: Kantonspolizei Uri)

Die Unfallstelle im Seelisbergtunnel. (Bild: Kantonspolizei Uri)

Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Kantonspolizei Uri am Samstagmorgen gegen 6.30 Uhr. Zwei Autos mit Nidwaldner und Luzerner Kennzeichen fuhren durch den Seelisbergtunnel in Richtung Süden. Etwa 1 Kilometer vor dem Südportal des Tunnels mussten die beiden Autofahrer ihre Fahrzeuge anhalten, weil die Signale für beide Fahrspuren wegen den Schneeräumfahrzeugen auf rot geschaltet und entsprechend signalisiert waren.

Die Unfallstelle im Seelisbergtunnel. (Bild: Kantonspolizei Uri)

Die Unfallstelle im Seelisbergtunnel. (Bild: Kantonspolizei Uri)

Ein kurz darauf heranfahrender Lieferwagen mit italienischen Kontrollschildern erkannte diese Situation aus noch unbekannten Gründen nicht rechtzeitig und fuhr fast ungebremst auf den hinteren, stehenden Personenwagen aus Luzern auf, in dem 4 Personen sassen. Das Luzerner Fahrzeug wurde durch den heftigen Aufprall abgedreht und auf die linke Seite gekippt und kollidierte dadurch auch noch mit dem vor ihm stehenden Fahrzeug aus Nidwalden. Der Lieferwagen schleuderte durch den Aufprall links an den beiden stehenden Fahrzeugen vorbei und kam schliesslich einige Meter vor der Kollisionsstelle beschädigt zum Stillstand.

Dieser Lieferwagen raste in zwei stehende Autos. (Bild: Kantonspolizei Uri)

Dieser Lieferwagen raste in zwei stehende Autos. (Bild: Kantonspolizei Uri)

Autobahn drei Stunden gesperrt

Bei diesem Unfall wurde der Lenker des Nidwaldner Fahrzeuges leicht und die 4 Insassen im Luzerner Personenwagen mittelschwer bis schwer verletzt. Der italienische Fahrzeuglenker des Lieferwagens blieb unverletzt. Die verletzten Personen wurden in die Spitäler von Stans und Luzern überführt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 80‘000 Franken. Die Tunnelinfrastruktur wurde nicht beschädigt. Der Tunnel musste jedoch während rund 3 Stunden gesperrt werden. Die Richtung Süden fahrenden Fahrzeuge wurden gewendet und umgeleitet.

Im Einsatz standen über 50 Personen darunter auch die Feuerwehren Stans, Altdorf sowie fünf Ambulanzfahrzeuge.

pd/rem