Für besseren Hochwasserschutz am Palanggenbach: 10-Millionen-Bauprojekt startet am Montag

Die Arbeiten für einen besseren Hochwasserschutz im Bodenwald beginnen nächste Woche und dauern gemäss Behörden rund drei Monate. Die getroffenen Massnahmen seien nötig, schreibt der Kanton.

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Die Bauetappen sind an diesen Tafeln skizziert.

Die Bauetappen sind an diesen Tafeln skizziert.

Bild: PD

(stp) Am kommenden Montag startet mit dem Bau des Sekundärdamms im Bodenwald die erste von neun Massnahmen zur Verbesserung des Hochwasserschutzes am Palanggenbach. Dies geht aus einer Mitteilung des Kantons Uri hervor.

Die Arbeiten am Damm dauern gemäss Meldung rund drei Monate. Beim Parkplatz des Vita Parcours ist auf einer Bautafel das Projekt mit allen Bauetappen dargestellt. Der Bau des Sekundärdamms und die Bauarbeiten für das Kraftwerk erfolgen gleichzeitig, um die Auswirkungen im Naherholungsgebiet Bodenwald zu minimieren.

Die Behörden schreiben weiter, dass die Massnahmen am Palanggenbach  nötig seien, weil sonst bei einem alle 100 Jahre eintretenden Hochwasser grosse Teile der Siedlungen von Attinghausen und Seedorf überschwemmt würden. Damit das nicht passiere, würde der Hochwasserschutz am Gewässer in den nächsten vier Jahren verbessert werden.

Daher entsteht unter anderem ein neuer Geschiebesammler. Zudem wird die untere Palanggenbrücke mit einem Neubau ersetzt, die Mündung aufgeweitet und eine Fuss- und Radwegbrücke neu gebaut. Die Investitionen belaufen sich auf 9,5 Millionen Franken. Daran beteiligt sind neben dem Bund und Kanton auch die Gemeinden Attinghausen und Seedorf.

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