Für Versicherte im Kanton Uri wird es teurer

Die Pensionskasse Uri kann ihre Umwandlungssätze bis 2023 auf 5,5 Prozent senken. Um dies abzufedern, ist eine zusätzliche Verzinsung der Altersguthaben mit 4 Prozent vorgesehen. Die Beiträge von Arbeitnehmer und Arbeitgeber werden um rund 0,6 Millionen Franken erhöht.

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Die Landräte sagten am Mittwoch, 5. September, einstimmig Ja zur Teilrevision der Verordnung über die Pensionskasse und der Verordnung über die Vorsorge für die Mitglieder des Regierungsrats. Angesichts konstant niedriger Zinsen und steigender Lebenserwartung seien die Pensionskassen gezwungen, den Umwandlungssatz für die Festsetzung der Renten zu senken, so Sylvia Läubli (SP, Erstfeld). «Die geplante Senkung ist vergleichsweise moderat», so Christian Schuler (SVP, Erstfeld).

Arbeitgeber sollen bei Überdeckung profitieren

Die FDP begrüsse insbesondere die neu geschaffene Möglichkeit der Versicherten, Zusatzbeiträge zu leisten, so Thomas Sicher (FDP, Altdorf.) Die CVP sprach sich ebenfalls für eine Zustimmung aus. Zu reden gab aber der anzustrebende Deckungsgrad von 116 Prozent. «Es ist zu hoffen, dass wenn dieser erreicht wird, die Arbeitnehmer von der allfälligen Überdeckung profitieren werden», so Daniela Planzer (CVP, Schattdorf).

Finanzdirektor Urs Janett war froh über die positiven Voten der Parteien: «Die Pensionskasse Uri hat mit fast 3000 aktiven Versicherten und zirka 1000 Rentnern eine grosse Bedeutung.» (MZ)