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Zu Fuss auf den Gotthard

Am Samstag, 16. Juni, startet in Seelisberg frühmorgens der Gotthardmarsch. In 17 Stunden legen die Teilnehmer 70 Kilometer und 2000 Höhenmeter zurück. Auch eine Vorbereitungswanderung steht auf dem Plan.
red/pz
Beim Gotthardmarsch werden rund 2000 Höhenmeter zurückgelegt. (Bild: PD)

Beim Gotthardmarsch werden rund 2000 Höhenmeter zurückgelegt. (Bild: PD)

Bereits haben sich über 70 Personen für den 16. Gotthardmarsch vom 16. Juni angemeldet. War es am Anfang eine reine Männergruppe, welche frühmorgens um 2.40 Uhr in Seelisberg startete. Jährlich kamen immer mehr Frauen dazu. Auch in diesem Jahr rechnet Organisator und Wanderleiter Paul Dubacher wieder mit über 80 Teilnehmern, wovon wohl die Frauen in der Mehrheit sein werden. Aus organisatorischen Gründen ist die Teilnehmerzahl auf 100 Personen beschränkt.

Wenn man heute rasch durch den Gotthard in den Süden reist, vergisst man oft, wie schwierig und mühselig der Weg von Norden nach Süden über die Alpen früher war. Als im Jahr 1230 die erste Holzbrücke in der Schöllenen erstellt wurde, war der Weg über den Gotthard frei für den Waren- und Personenverkehr. Es begann ein reger Reiseverkehr über den König der Schweizer Alpenpässe. «Wir wandern am 16. Juni praktisch auf den gleichen Wegen, wie früher die Reisenden von Basel über Luzern und durch ganz Uri über den Gotthard bis nach Bellinzona», erklärt Dubacher.

«Es zählt das gemeinsame Wandererlebnis»

Beim Gotthardmarsch steht das gemeinsame Wandererlebnis im Mittelpunkt. Das Teilnehmerfeld läuft gemeinsam von Seelisberg zum Gotthardpass. Es geht nicht darum, wer zuerst auf dem Gotthard ankommt. «Wir machen kein Wettrennen. Vielmehr zählen das gemeinsame Wandererlebnis und die persönliche Leistung in 17 Stunden 70 Kilometer und 2000 Höhenmeter zu schaffen», sagt Dubacher. Nebst Verpflegung und Erholung an regelmässigen Halteorten ist auch der Austausch von persönlichem Material aus dem Begleitbus möglich. «Für den Gotthardmarsch sind eine optimale Vorbereitung sowie eine gute körperliche Kondition und Verfassung unabdingbar», rät Dubacher.

Am Sonntag, 10. Juni, besteht nochmals die Möglichkeit eine Vorbereitungswanderung von Göschenen zum Gotthardpass mit Paul Dubacher zu machen. Treffpunkt ist um 8 Uhr beim Bahnhof Göschenen. Der Gotthardmarsch folgt ab Attinghausen bis Göschenen dem Streckennetz des Gottardo-Wanderwegs. Dieser wurde zum 125-Jahr-Jubiläum der Gotthardbahn eröffnet und im Sommer 2016 bis Altdorf verlängert. Er gilt als nachhaltiges Projekt der Jubiläumsfeierlichkeiten. Wer den Gottardo-Wanderweg auf der Urner Seite mit seinen über 50 Informationstafeln und unzähligen Sehenswürdigkeiten im gemütlicheren Tempo ablaufen und geniessen möchte, startet am besten in Göschenen und wandert dann talwärts Richtung Altdorf. Idealer Übernachtungsort für eine zweitätige Wanderung ist Amsteg.

Hinweis

Anmeldung bis Dienstag, 12. Juni, bei Paul Dubacher, Wyden, 6462 Seedorf, 041 870 31 37; paul.dubacher@vier-quellen-weg.ch; 70 Franken Kostenbeteiligung pro Person für Busfahrt, Begleitfahrzeuge, Samariter, Abendessen und Diplom. Begleitfahrzeuge für den Transport der persönlichen Sachen der Teilnehmer sind in Altdorf ab 1.30 Uhr bereit.

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