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GEBÄUDESANIERUNG: Uri führt das Förderprogramm Energie weiter

Das Förderprogramm Energie im Kanton Uri besteht seit bald 20 Jahren. Auch 2018 erhalten Urner Unterstützung, wenn sie ihre Häuser besser isolieren, die Heizung ersetzen oder Solaranlagen bauen wollen.
Markus Zwyssig
Auch die Familie Infanger in Seedorf konnte bei der Haussanierung vom Förderprogramm Energie profitieren. (Bild: PD)

Auch die Familie Infanger in Seedorf konnte bei der Haussanierung vom Förderprogramm Energie profitieren. (Bild: PD)

Markus Zwyssig

markus.zwyssig@urnerzeitung.ch

Bereits seit dem Jahr 2000 gibt es im Kanton Uri ein Förderprogramm im Energiebereich. Im Laufe der Jahre wurde dieses kontinuierlich ausgebaut. Heute stellt Baudirektor Roger Nager erfreut fest: «Unser Energie-Förderprogramm ist eines der besten in der Schweiz.»

Seit der letzten Anpassung des Förderprogramms im Jahr 2017 wird die Erneuerung von Gebäudehüllen finanziell stärker unterstützt, wie die Baudirektion in einer Mitteilung festhält. Konkret bedeutet das: Pro Quadratmeter Wärmedämmung erhalten Hausbesitzer nicht mehr nur 30 sondern 60 Franken. Ziel dabei war es gemäss Baudirektion, dass mit dieser aktiven Förderung die Gebäudesanierung einen Schub erhält. Dass sich diese Massnahme gelohnt hat, zeigt sich bereits ein Jahr nach der Einführung. 2017 wurden nämlich mehr Gesuche eingereicht als im Vorjahr.

Lokales Gewerbe profitiert mit rund 10 Millionen

«Das vergangene Jahr lief hervorragend. Die Nachfrage im Bereich der Sanierung von Gebäudehüllen ist merklich gestiegen», sagt Nager. Es zeige sich deutlich, dass ein hoher Sanierungsbedarf bei den Gebäudehüllen bestehe. «Die Bevölkerung ist zu grossen Teilen bereit, energetische Verbesserungen vorzunehmen. Das ist sehr erfreulich.» Der Baudirektor hofft, dass auch 2018 viele Urner ihre Häuser besser isolieren möchten und ihre Gesuche beim Kanton platzieren.

Uri stehen mit Unterstützung des Bundes wiederum mehr als 2 Millionen Franken für energetisch sinnvolle Sanierungen zur Verfügung. Von diesem Geld können die Urner direkt profitieren, so Alexander Walker, Leiter Amt für Energie. «Mit den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln werden 2017 rund 10 Millionen Franken Investitionen im lokalen Gewerbe ausgelöst.» Dabei profitieren verschiedene Gewerbebetriebe, denn neben der Sanierung von Gebäudehüllen unterstützt der Kanton beispielsweise auch Projekte in den Bereichen Gebäudetechnik (zum Beispiel Heizungsersatz) und Solarenergie. Wie Walker bestätigt, ist bei den Unterstützungsbeiträgen für Fotovoltaikanlagen die Nachfrage ungebrochen.

Im Falle einer Gebäudesanierung lohnt es sich, umfassend zu planen und sich rechtzeitig über die Fördermittel zu informieren. Wer sich jetzt entscheidet, in sein Haus zu investieren, wird beim Kanton direkt und unkompliziert beraten: Das Amt für Energie bietet eine unabhängige Erstberatung sowohl für Privatpersonen als auch für Firmen.

Eine energetische Sanierung macht sich bezahlt

Ein aktuelles Beispiel, wie Urner unterstützt werden, ist der kürzlich abgeschlossene energetische Umbau des Hauses der Familie Infanger an der Gitschenstrasse in Seedorf. Die junge Familie hat das Elternhaus übernommen und eine Sanierung in die Wege geleitet. Am Anfang stand der Geak Plus. Dies ist eine Analysemethode, die aufzeigt, welche Massnahmen für ein bestimmtes Objekt die beste Wirkung erzielen. Die Familie Infanger sanierte daraufhin die Gebäudehülle (Wände und Dach), ersetzte die Elektroheizung durch eine Erdsondenwärmepumpe und erneuerte die Warmwasseraufbereitung. Die Familie hat für die Massnahmen zeitgerecht Fördergesuche beim Amt für Energie eingereicht. Die energiesparenden Massnahmen wurden entsprechend unterstützt. Das Förderprogramm Energie Uri sprach dafür rund 30000 Franken und deckte rund 10 Prozent der Investitionen.

Hinweis

Informationen gibt es unter www.ur.ch/energie sowie beim Amt für Energie, Telefon 041 875 26 88.

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