GEBIETSREFORM: Erst die grosse Not führt zur Fusion

Damit die Gemeinden fusionieren, braucht es Druck. Das sagen zwei Experten. Im Kanton Uri geht es den Gemeinden zurzeit offenbar noch zu gut.

Drucken
Teilen
Felix Tenger, Fusionsberater aus dem Kanton Schaffhausen, erläutert die Gründe einer Fusion. (Bild Neue UZ)

Felix Tenger, Fusionsberater aus dem Kanton Schaffhausen, erläutert die Gründe einer Fusion. (Bild Neue UZ)

Eines haben die Glarner den Urnern voraus: die Landsgemeinde. Zumindest gilt dies, wenn man die Fortschritte bei den Gemeindegebietsreformen zum Massstab nimmt. Ab 2011 gibt es in Glarus nur noch 3 statt 25 Gemeinden.

Fritz Schiesser, Projektleiter der Glarner Gemeindefusion, liess sich am Samstag in Altdorf auf den Zahn fühlen. Die FDP-Ortspartei Altdorf hatte neben Schiesser noch den Fusionsberater Felix Tenger aus dem Kanton Schaffhausen zu einem Workshop eingeladen.

Schiesser und Tenger sind sich einig: Die Gemeinden müssen unter hohem Druck stehen, damit sie einen Zusammenschluss überhaupt in Betracht ziehen. «Fusionen entstehen aus der Not heraus», sagte Felix Tenger.

Urner Politiker diskutierten mit Schiesser und Tenger die Chancen und Risiken von Fusionen im Kanton Uri. Fazit: Der Leidensdruck ist hier noch nicht gross genug.

Angel Sanchez

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Urner Zeitung.