Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Geld für Brücke bei der Gotthard-Raststätte ist beisammen

Dank privaten Spenden sind genügend finanzielle Mittel für die Brücke zwischen der Gotthard-Raststätte und dem Hochweg zusammengekommen. Jetzt fehlen noch die Bewilligung und der Name.
So könnte die Brücke mit noch unbekanntem Namen aussehen. (Visualisierung: PD)

So könnte die Brücke mit noch unbekanntem Namen aussehen. (Visualisierung: PD)

(pd/ml) Seit dem 22. Februar steht fest, dass das Crowdfunding-Projekt für die Brücke zwischen der Gotthard-Raststätte und dem Hochweg, erfolgreich abgeschlossen werden kann. Die Bauherrin, der Verein Gottardo Wanderweg, die drei Anrainergemeinden Attinghausen, Schattdorf und Erstfeld, sowie die Gotthard-Raststätte AG freuen sich über den Sammelerfolg: Innerhalb von fünf Monaten konnte das Ziel, 200000 Franken für das Brückenprojekt zu sammeln, erreicht werden.

Da die Gotthard-Raststätte AG versprochen hat, jeden gesammelten Franken zu verdoppeln, stehen nun 400000 Franken aus dem Crowdfunding-Projekt auf der Plattform der Raiffeisenbank Uri für den Bau der Brücke zur Verfügung. Mit den zusätzlichen Beiträgen der drei Anrainergemeinden, dem Kanton Uri, der Korporation Uri, der Urner Kantonalbank, Stiftungen und privaten Sponsoren, ist die Finanzierung für das Bauprojekt gesichert.

Nun wird über den Namen abgestimmt

Der Co-Präsident des Vereins Gottardo Wanderweg Sepp Zgraggen zeigt sich sehr erfreut über das Sammelergebnis: «Die Summe ist durch viele kleine und grössere private Spenden zusammengekommen. Ich freue mich ganz besonders, dass es so viele Leute gibt, welche diese Fussgängerbrücke als echte Ergänzung im Wanderwegnetz und für die Erholungssuchenden unterstützen. Ich bedanke mich herzlich bei allen, welche zu diesem tollen Erfolg beigetragen haben.»

Mit dem Crowdfunding-Projekt war auch die Suche nach einem geeigneten Namen für die neue Fussgänger- und Velobrücke verbunden. Alle, die 100 Franken und mehr für das Projekt gespendet haben, konnten einen Namen für die Brücke eingeben. So hat die zuständige Arbeitsgruppe aus 76 eingereichten Namen deren zehn für die Abstimmung durch die Bevölkerung ausgesucht. Da die Brücke ein Urner Projekt ist, hat sich die Projektgruppe entschieden, auch einen grossen Teil der Namensvorschläge in Urner Dialekt einfliessen zu lassen. Aus folgenden Namensvorschlägen können die Interessierten nun für ihren Favoriten ihre Stimme abgeben: Ängelsbriggä, Ryyssboogäbriggä, Tälläbriggli, Ds Gottardo-Briggli, Hoochwägbriggä, Dimmerschachensteg, Feehnbriggä, Dryygmäindäbriggä, Tschingelstäg und Max-Rothenfluh-Briggä.

Der meistgewählte Vorschlag gibt der neuen Brücke den Namen und dem Einreicher die Ehre, die Brücke bei der Einweihung zu taufen sowie eine Übernachtung für zwei Personen im Hotel The Chedi in Andermatt zu gewinnen.

Im Spätsommer soll gebaut werden

Das Baugesuch für das Brückenbauprojekt wurde im Januar 2019 bei der zuständigen Baukommission der Gemeinde Erstfeld eingereicht. Während der Auflagefrist ist eine Einsprache eingegangen, welche aktuell geprüft wird, bevor eine Baubewilligung erteilt werden kann.

Die Bauherrschaft ist aber zuversichtlich, dass mit einer Baubewilligung in absehbarer Zeit gerechnet werden kann. Die Brücke wurde von Jürg Conzett, dipl. Ing. ETH/SIA geplant. Er wird den Bau begleiten. Die Bauherrschaft hofft, dass im Spätsommer mit dem Bau begonnen werden kann.

Abstimmen bis am 31. März unter www.radiocentral.ch

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.