Geldnot macht den Protagonisten im Theater Unterschächen zum Schmuggler

Der Theaterverein Unterschächen steht in seiner 45. Saison erstmals mit einer Uraufführung auf der Bühne. «Echo vom Gränzpass» heisst das neue Stück, welches am 24. März seine Premiere feiert.

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Seit Mitte November proben die Schauspieler des Theatervereins Unterschächen für das neue Stück. (Bild: PD)

Seit Mitte November proben die Schauspieler des Theatervereins Unterschächen für das neue Stück. (Bild: PD) 

(pd/RIN) Mit dem Volksstück «Echo vom Gränzpass» von Norbert Schelbert steht der Theaterverein Unterschächen in seiner 45. Saison erstmals mit einer Uraufführung am Start. Seit Mitte November vergangenen Jahres ist die Spielergruppe unter der Regie von Christian Herger fleissig am Proben, um ab dem 24. März unterhaltsame Theaterabende in Unterschächen präsentieren zu dürfen. Aufgrund der späten Ostern in diesem Jahr findet die Premiere des Stücks nicht wie üblich am Ostermontag, sondern bereits schon vier Wochen vor Ostern statt.

«Echo vom Gränzpass» wurde vom Muotathaler Theaterautor Norbert Schelbert geschrieben. Nach dem letztjährigen Erfolg mit einem Stück desselben Autors freut sich der Theaterverein Unterschächen ganz besonders über die Ehre, die Uraufführung dieses neuen Stücks zu präsentieren.

Alleinerziehender Vater zum schnellen Geld verleitet

«Echo vom Gränzpass» ist ein Theaterstück, das vom Schmugglergeschäft handelt, wie es früher in den Grenzregionen Uri-Tessin ebenfalls vorkam. Einerseits kann es um den harten Überlebenskampf gegangen sein – vielleicht aber vielmehr um Überlebensstrategie. Es spiegelt jedenfalls die Begebenheit wieder, dass sich manch einer in einer schwierigen Lebensphase befand. Zwar hatte man keine kriminellen Absichten, doch durch die eigene Notlage, war es für «falsche Leute» ein Leichtes, jemanden zu überreden, Unerlaubtes auszuführen.

Genau so ergeht es auch dem Protagonisten im Theaterstück. Curdin ist zurzeit unverschuldet und arbeitslos. Als alleinerziehender Vater will er auf jeden Fall nur das Beste für seine zerbrochene Familie. Von Geldnot getrieben, kann er der Realität nicht mehr begegnen, lässt sich zum Verdienst von schnellem Geld verleiten und blendet auch alle Warnzeichen aus. So kommt es schliesslich, wie es kommen muss. Oder gibt es vielleicht doch ein Happy End? Der Theaterverein Unterschächen freut sich, viele Zuschauer im Schächental begrüssen zu dürfen und bedankt sich bereits jetzt herzlich für die Besuche.

Der Vorverkauf startet heute Freitag unter www.theater-unterschaechen.ch oder telefonisch unter 079 136 37 40 am Montag, Mittwoch und Freitag, jeweils von 17.30 bis 19 Uhr. Abmeldungen werden nur telefonisch entgegen genommen.